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Handelsstreit mit China: Einige US-Strafzölle kommen später | BR24

© picture alliance/Xu Congjun/Imaginechina/dpa

China, Nantong - Container-Terminal

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    Handelsstreit mit China: Einige US-Strafzölle kommen später

    Die US-Regierung verschiebt einen Teil der kürzlich angekündigten Strafzölle gegen China - Produkte wie Mobiltelefone oder Laptops sollen bis Mitte Dezember verschont bleiben. Andere Waren werden offenbar ganz ausgenommen.

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    Die Einführung der jüngst angekündigten US-Strafzölle auf chinesische Importe wird sich für einige Produktgruppen verschieben. Wie die Regierung in Washington mitteilte, sind elektronische Produkte zunächst nicht von den Abgaben betroffen. Zudem würden bestimmte für die Gesundheit oder die nationale Sicherheit wichtige Waren permanent ausgenommen, hieß es laut der Nachrichtenagentur dpa weiter.

    Für Mobiltelefone, Laptops, Monitore, bestimmtes Spielzeug und manche Schuhe sowie Kleidungsstücke soll der ursprünglich für Anfang September geplante Zollsatz von zehn Prozent demnach erst ab dem 15. Dezember gelten. Damit wird das Weihnachtsgeschäft in den USA wohl noch kaum von den Zöllen betroffen sein.

    Welche Produkte ganz von den Zöllen verschont werden, ist noch unklar. Eine Aufstellung solle in Kürze veröffentlicht werden, so die US-Regierung.

    Telefonische Handelsgespräche geplant

    US-Präsident Donald Trump hatte die Strafzölle auf Importe um Wert von rund 300 Milliarden Dollar Anfang August angekündigt. Zuvor waren Handelsgespräche mit China ohne klares Ergebnis zu Ende gegangen.

    Mit der Einführung der neuen Strafzölle sollten fast alle Importe aus China erfasst werden. Die beiden Länder wollten bislang im September erneut Gespräche zu einem Handelsabkommen führen. Das chinesische Handelsministerium teilte nun auf seiner Internetseite mit, der chinesische Vizepremierminister Liu He habe heute mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin telefoniert. Demnach wollen China und die USA bereits in zwei Wochen telefonische Handelsgespräche führen.

    Die Kurse an der New Yorker Wall Street erholten sich nach der Ankündigung der US-Regierung umgehend. Der Dow Jones legte ebenso wie der Index S&P 500 um 1,6 Prozent im morgendlichen Börsenhandel zu.