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06.12.2018, Zypern, Kerynia: Ein Mann schaut sich nach heftigem Regen im Norden von Zypern ein zerstörtes Auto an.
© dpa-Bildfunk/Petros Karadjias

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BR24 Redaktion
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06.12.2018, Zypern, Kerynia: Ein Mann schaut sich nach heftigem Regen im Norden von Zypern ein zerstörtes Auto an.

Bei einem schweren Herbststurm mit Hagel und starken Regenfällen sind auf Zypern drei Menschen ums Leben gekommen. Sie starben am Donnerstag im türkisch-zyprischen Norden der drittgrößten Mittelmeerinsel. Der zyprische Präsident Nikos Anastasiades bot den türkischen Zyprern Hilfe an, wie das Staatsfernsehen (RIK) am Freitag weiter berichtete.

Eingeschlossene Autofahrer, umgestürzte Bäume auf Zypern

Polizei und Feuerwehr mussten in beiden Inselteilen mehrfach ausrücken, um in Autos eingeschlossene Fahrer zu befreien und umgestürzte Bäume sowie Solaranlagen zu beseitigen, die vom Wind losgerissen worden waren.  

Hafenstadt Limassol und Regionen um Kyrenia besonders schwer betroffen

Am schwersten getroffen wurden das Zentrum der Hafenstadt Limassol sowie ländliche Regionen im Inselnorden nahe der kleinen Hafenstadt Kyrenia (türkisch: Girne).

Regenfälle beendeten eine lange Dürre auf Zypern

Meteorologen sagten im Staatsradio, die Regenfälle hätten nicht nur Schlimmes mit sich gebracht: Zypern litt seit Monaten unter einer Dürre. "Die Wasserspeicherseen werden mit diesen Regenfällen endlich gefüllt", sagte ein Meteorologe.