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Rottweiler beißt Kind tot - Hundehalterin muss in Haft | BR24

© dpa

Ein Rottweiler-Hund rennt über eine Wiese

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    Rottweiler beißt Kind tot - Hundehalterin muss in Haft

    Eine betrunkene Hundehalterin kann ihren Rottweiler nicht festhalten. Das Tier beißt ein Kind tot. Die 49-Jährige muss in Haft. Die Stadt Wien hat nun die Regeln für Hundehalter verschärft.

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    Eine Hundebesitzerin ist nach einem tödlichen Angriff ihres Rottweilers auf ein kleines Kind in Wien wegen fahrlässiger Tötung zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Ein Jahr davon setzte das Landgericht Wien in seinem noch nicht rechtskräftigen Urteil vom Montag zur Bewährung aus. Außerdem erhielten die Eltern und Großeltern des Opfers 65.000 Euro Trauerschmerzensgeld zugesprochen.

    Hund wurde später eingeschläfert

    Der Hund hatte im September 2018 den 17 Monate alten Jungen, der in Begleitung seiner Großeltern unterwegs war, auf offener Straße attackiert. Das angeleinte Tier hatte sich losgerissen. Die 49-jährige Hundehalterin hatte 1,4 Promille Alkohol im Blut. Das Kind erlitt schwerste Kopf- und Schädelverletzungen und starb zweieinhalb Wochen später in einem Krankenhaus. Der Hundebesitzerin wurde der Rottweiler abgenommen. Er wurde in einem Tierquartier unter Quarantäne gestellt und schließlich eingeschläfert, nachdem er auf einen Tierpfleger losgegangen war.

    Strengere Regeln für Halter von Kampfhunden

    Der Fall löste in Österreich enormes mediales Interesse und Diskussionen um schärfere Regeln für bestimmte Hunderassen aus. Seit rund vier Wochen ist in Wien das neue Hundehaltergesetz in Kraft. Für so genannte Kampfhunde ist eine striktere Leinen- und Maulkorbpflicht vorgesehen. Für Herrchen oder Frauchen gilt nun ein Alkohol-Limit von 0,5 Promille. Polizei und Stadt wollen nach Angaben vom Montag in den nächsten Wochen besonders intensiv prüfen, ob die neuen Vorschriften eingehalten werden.