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Gutes Zeugnis für Corona-Impfstoff von Biontech | BR24

© Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat dem Covid19-Impfstoff von Biontech ein gutes Zeugnis ausgestellt. Ziemlich schnell schütze das Mittel vor einer Erkrankung, heißt es. Am Donnerstag bewertet dann noch ein unabhängiges Expertengremium den Impfstoff.
Bildrechte: dpa-Bildfunk/BioNTech SE

Corona-Impfstoff von Biontech offenbar kurz vor der US-Zulassung

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Gutes Zeugnis für Corona-Impfstoff von Biontech

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat dem Covid19-Impfstoff von Biontech ein gutes Zeugnis ausgestellt. Ziemlich schnell schütze das Mittel vor einer Erkrankung, heißt es. Am Donnerstag bewertet dann noch ein unabhängiges Expertengremium den Impfstoff.

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Es ist eine weitere wichtige Hürde, die der Corona-Impfstoff des deutschen Biotech-Unternehmens Biontech genommen hat: Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die ihr vorgelegten Dokumente zur Wirksamkeit des Mittels geprüft und kam dabei zu dem Schluss, dass es schon rund zehn Tage nach der ersten Impfung sehr gut vor einer Erkrankung schütze.

FDA zur Sicherheit: zu wenig Daten für Kinder und Schwangere

Auch gebe es keine größeren Sicherheitsbedenken bei dem Corona-Impfstoff, den Biontech zusammen mit dem US-Konzern Pfizer entwickelt hat. Eine Einschränkung macht die FDA allerdings: Für Kinder, Jugendliche oder beispielsweise für Schwangere reichten die bisherigen Daten nicht aus. Auch für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem gebe es noch nicht genügend Daten, um Rückschlüsse auf die Sicherheit des Impfstoffes zu ziehen.

Berater-Komitee entscheidet am Donnerstag über Biontech-Impfstoff

Am Donnerstag steht dann schon die nächste wichtige Hürde an. Dann beschäftigt sich ein Gremium aus unabhängigen Experten öffentlich mit den von Biontech und Pfizer vorgelegten Daten. Wenn auch hier eine positive Bestätigung für die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffes gegeben wird, gehen Beobachter davon aus, dass auch die FDA sehr zügig, innerhalb weniger Tage, ihr endgültiges O.K. geben wird. In der Regel folgt die Behörde dem Votum der Experten.

Dann beginnen auch in den USA die ersten Impfungen – so wie heute in Großbritannien. Im November hatten die beiden Unternehmen für ihren gemeinsamen Impfstoff die Notzulassung in den USA beantragt.

Impfstoff muss bald nicht mehr unbedingt tiefgekühlt werden

Neben der FDA äußerte sich auch Pfizer-Chef Albert Bourla zu dem Impfstoff, Bourla allerdings in Genf bei einer Pressekonferenz des dort ansässigen internationalen Pharmaverbandes IFPMA. Man arbeite an einer Impfstoff-Version, die nicht mehr mit minus 70 Grad gekühlt werden müsse hieß es. Gleichwohl seien die zurzeit nötigen tiefen Temperaturen aber kein Problem. Die Ingenieure hätten spezielle Boxen entwickelt, die den Transport des Impfstoffs ohne Kühlung von außen möglich machten.

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