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Grundrente: Bei Bedürftigkeitsprüfung kompromissbereit | BR24

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Das meiste Geld aus seinem Haushalt fließt in die Rentenversicherung: mehr als 100 Milliarden Euro. Künftig könnte es noch mehr sein - wenn die von Arbeitsminister Hubertus Heil geforderte Grundrente kommt.

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Grundrente: Bei Bedürftigkeitsprüfung kompromissbereit

Das meiste Geld aus seinem Haushalt fließt in die Rentenversicherung: mehr als 100 Milliarden Euro. Künftig könnte es noch mehr sein - wenn die von Arbeitsminister Hubertus Heil geforderte Grundrente kommt.

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Hubertus Heil (SPD) hat bei der umstrittenen Bedürftigkeitsprüfung der Grundrente Kompromissbereitschaft signalisiert. Im Interview mit der Bayern 2-radioWelt sagte der Arbeitsminister:

Worüber ich mit der Union gerne verhandle, ist die Frage, was man machen kann, damit mein Vorschlag noch zielgenauer wird. [...] Ich glaube, dass wir eine gute Chance haben, eine gute Lösung hinzubekommen, weil wir ein Problem lösen müssen.

Grundsätzlich sei die Grundrente aber nötig, so Heil:

Das ist ein finanzieller Kraftakt, weil wir wollen, dass Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, im Alter nicht beim Sozialamt landen.

Die Kosten von 3,9 Milliarden Euro sollten überwiegend aus Steuern finanziert werden:

Jetzt werden wir mit dem Koalitionspartner darüber verhandeln, damit wir im Herbst eine Grundrente auf die Beine stellen, die den Namen auch verdient.