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Grünes Gewölbe: Diese Schätze wurden in Dresden gestohlen | BR24

© Matthias Dänzer-Vanotti/radioWelt

Nach dem Kunstraub im Grünen Gewölbe: Interview mit dem Kunsthistoriker Dr. Matteo Burioni von der Ludwig Maximilians Universität.

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Grünes Gewölbe: Diese Schätze wurden in Dresden gestohlen

Diamantbroschen, Perlencolliers, brillantbesetzte Säbel - diese Kunstschätze sind beim Einbruch ins Grüne Gewölbe in Dresden gestohlen worden. Die Polizei bittet um Hinweise - auch anonym.

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Große Brustschleife der Königin Amalie Auguste

© © Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Große Brustschleife der Königin Amalie Auguste

August III. stellte erstmals die Garnitur der Juwelen für die Königin als offiziellen Staatsschmuck zusammen. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts werden die Stücke als "der Brillantschmuck und die Perlen der Königinnen" in einer eigenen Garnitur gesammelt. Zum Beispiel diese große Brustschleife aus dem Diamantschmuck und den Perlen der Königinnen. Christian August Globig, Dresden 1782, 51 große, 611 kleine Brillianten, Silber, Gold, H. 12,5 cm, B. 21,4 cm.

Aigrette für das Haar in Form einer Sonne

© © Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Aigrette für das Haar in Form einer Sonne

Insgesamt sind drei der Schmuckgarnituren des Grünen Gewölbes von dem Raub betroffen. Darunter zum Beispiel dieses Stück, das ebenfalls aus dem Diamantschmuck und den Perlen der Königinnen stammt. August Gotthelf Globig, Dresden, 1782-1807, 127 Brillanten, Silber

Bruststern des polnischen Weißen Adler-Ordens

© © Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden Foto: Karpinski

Bruststern des polnischen Weißen Adler-Ordens

August der Starke ließ die Juwelengarnituren anfertigen, materiell wie stilistisch passende Zusammenstellungen von Schmuckstücken, die bei Bedarf auf ein ausgewähltes Gewand aufgenäht oder mit diesem getragen werden konnten. Dieser Bruststern stammt aus der sogenannten Brillantgarnitur. Jean Jacques Pallard. Genf/ Wien zwischen 1746 und 1749; Brillanten, Rubine, Gold, Silber; Großer Mittelstein: 20,189 ct., Höhe: 15,5 cm; Breite 15,5 cm.

Degen mit Scheide

© © Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden Foto: Karpinski

Degen mit Scheide

Insgesamt ließ August der Starke zehn Juwelengarnituren anfertigen. Dieser Degen stammt aus der so genannten Diamantrosengarnitur. Christian August und August Goffhelf Globig, Dresden, 1782-1789; 9 größere, 770 kleinere Diamanten, 132 Zahlrosen, SIlber, Gold, Stahl, Pergament, Samt; Länge 96 cm, Gefäß: 16,5 cm; Scheide: 82 cm, Breite: 11 cm.

Aigrette für das Haar in Form einer Mondsichel

© © Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Aigrette für das Haar in Form einer Mondsichel

Der Haarschmuck stammt aus dem Diamantschmuck und den Perlen der Königinnen. August Goffhelf Globig, Dresden, 1782-1807.

Achselschleife (Epaulette)

© © Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden Foto: Karpinski

Achselschleife (Epaulette)

Das Stück stammt aus der Diamantrosengarnitur. Christian August Globig und August Gotthelf Globig. Dresden 1782-1789; 20 große und 216 kleine Diamanten, Silber, Gold; In der Doppelschleife die größte Diamantrose der Garnitur von ca. 31,518 ct., oben in der Schleife ein Stein von ca. 16,602 ct Länge: 22 cm; Breite: 7cm.

Wenn Sie diese Schmuckstücke sehen, rufen Sie die Polizei!

Hinweise auf gestohlene Gegenstände Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. Darüber hinaus steht Ihnen das Hinweisportal der Portal der Polizei im Internet zur Verfügung.

Hinweise können Sie vollständig anonym geben.

© Polizei Dresden

Die Polizei hat einen Ausschnitt aus einem Überwachungsvideo veröffentlicht. Darauf ist zu sehen, wie zwei Einbrecher mit Taschenlampen in das Juwelenzimmer im Residenzschloss kommen.