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Greta Thunberg vor dem Parlament in Stockholm
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Martin Mair
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Greta Thunberg vor dem Parlament in Stockholm

Mit ihrem Schulstreik für eine bessere Klimapolitik hat Greta Thunberg für Aufregung gesorgt: Jeden Freitag schwänzt sie die Schule, um vor dem schwedischen Parlament gegen den Klimawandel zu demonstrieren. "Greta Thunberg kämpft für unser aller Zukunft und ein gutes Leben auf diesem Planeten", sagte Lisa Badum dazu dem Bayerischen Rundfunk. Für die Klimaexpertin der Grünen im Bundestag ist deshalb klar: Die 16-Jährige soll den Friedensnobelpreis bekommen.

Thunberg als Inspiration für Klimaschutz

Badum hat die junge Schwedin jetzt beim norwegischen Nobelkomitee offiziell für die Auszeichnung vorgeschlagen – jeder Bundestagsabgeordnete hat dazu das Recht.

"Ein konsequentes Handeln, so wie von Greta Thunberg verkörpert, würde zu einer vernünftigen Klimapolitik führen." Lisa Badum (Grüne), Bundestagsabgeordnete

Die Schülerin habe "mit ihrer Konsequenz und Haltung hunderttausende junge Menschen weltweit inspiriert", so Badum.

Tausende Demonstranten in Deutschland

Allein in Deutschland haben vergangenen Freitag erneut tausende Schüler und Studenten für mehr Klimaschutz gestreikt. Die Organisatoren des Aktionsnetzwerks "Fridays for Future" sprechen von 12.000 jungen Menschen, die bundesweit mehr Einsatz für einen Stopp der Erderwärmung fordern. Weltweit gibt es derzeit einmal pro Woche diese Proteste.

Inspiriert werden die Demonstranten von Greta Thunberg, die seit August vergangenen Jahres immer freitags in Stockholm vor dem Reichstag demonstriert: ohne Megafon oder laute Parolen. Sie ist nur einfach da und hält ein Schild hoch.