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Grünen-Chef Habeck will das Twittern aufgeben | BR24

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"Wir versuchen, alles zu machen, damit Thüringen ein offenes, freies, liberales, demokratisches Land wird, ein ökologisches Land." Diese Formulierung von Robert Habeck in einem auf Twitter verbreiteten Video hat Kritik ausgelöst.

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Grünen-Chef Habeck will das Twittern aufgeben

"Wir versuchen, alles zu machen, damit Thüringen ein offenes, freies, liberales, demokratisches Land wird, ein ökologisches Land." Diese Formulierung von Robert Habeck in einem Video hat Kritik ausgelöst. Der Grünen-Politiker zieht Konsequenzen.

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Im Interview mit der radioWelt am Morgen auf Bayern 2 sagte Habeck: "Ich beiß mir in den Arsch. Ich habe die ganze Nacht darüber nachgedacht, wie mir so etwas passieren kann."

Habeck glaubt nach eigener Aussage, dass das etwas mit der Struktur von Twitter zu tun hat. "Offensichtlich bin ich anfällig dafür, in einem Medium, das so aggressiv kommuniziert wie Twitter [...] auch so zu reden."

"Das wird Konsequenzen für mich haben. Ich glaube, dass ich Twitter aufgebe."

Zu dem Vorwurf, dass er einen überheblichen Wahlkampfstil pflege, sagte er: "Ich kann gar nicht abstreiten, dass das super bescheuert war, was ich da gesagt habe." Tatsächlich versuche er genau das Gegenteil, sprich, nicht überheblich zu sein.

Tweet über Thüringen löste Shitstorm aus

Habeck hatte in einem über Twitter verbreitetem Video gesagt: "Wir versuchen, alles zu machen, damit Thüringen ein offenes, freies, liberales, demokratisches Land wird [...]." Daraufhin war ein Shitstorm losgebrochen.

Auf die Frage, was Thüringen heute denn tatsächlich sei, sagte Habeck im radioWelt-Interview: "Genau das".