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Großbrand im Weltkulturerbe-Ort Hallstatt | BR24

© picture-alliance/FOTOKERSCHI.AT

Mehrere Gebäude in dem historischen Ort sind bis auf die Grundmauern zerstört.

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    Großbrand im Weltkulturerbe-Ort Hallstatt

    Im 780-Einwohner-Ort Hallstatt in Österreich wütet ein Großbrand, der bereits mehrere Gebäude zerstört hat. Das historische Salzbergwerk, für das der Ort berühmt ist, ist nicht in Gefahr.

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    Im oberösterreichischen Hallstatt wütet seit der vergangenen Nacht ein Großbrand. Insgesamt vier Gebäude des 780-Einwohner-Ortes sind von den Flammen zerstört worden. Der Brand war in der Nacht zum Samstag gegen 3.30 Uhr in einer Holzhütte ausgebrochen und griff dann auf angrenzende Schuppen und Wohngebäude über.

    Die Bewohner konnten die brennenden Gebäude rechtzeitig verlassen. Ein Feuerwehrmann wurde allerdings bei dem Einsatz verletzt.

    Prähistorische Stätten nicht vom Feuer betroffen

    Hallstatt am Hallstatter See im Salzkammergut ist ein beliebter Touristenort. Wegen seines prähistorischen Salzbergwerks, dem ältesten Bergwerks der Welt, gehört der Ort zur UNESCO-Welterbestätte Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut.

    Nach Hallstatt ist nach entsprechenden Ausgrabungen vor Ort auch ein Zeitabschnitt der älteren Eisenzeit benannt. Als so genannte Hallstattzeit gilt die Periode zwischen 800 und 450 vor Christus. Aufgrund seiner prähistorischen Stätten ist der kleine oberösterreichische Ort weltberühmt. Hallstatt klagt jedoch auch über sogenannten Overtourism. Mehr als eine Million Tagesgäste kommen jährlich zu Besuch.