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Größter Kokainfund Europas in Hamburger Hafen | BR24

© Zollfahndungsamt Hamburg
Bildrechte: Zollfahndungsamt Hamburg

Beamte der Zollfahndung haben im Hamburger Hafen 16 Tonnen Kokain sichergestellt.

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    Größter Kokainfund Europas in Hamburger Hafen

    Beamte der Zollfahndung haben im Hamburger Hafen 16 Tonnen Kokain sichergestellt. Es ist der größte Kokainfund aller Zeiten in Europa.

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    • BR24 Redaktion

    Der Zoll hat im Hamburger Hafen die größte Menge an Kokain gefunden, die jemals in Europa beschlagnahmt wurde. Insgesamt seien in fünf Containern aus Paraguay mehr als 16 Tonnen der Droge entdeckt worden, teilte das Zollfahndungsamt mit.

    28-jähriger mutmaßlicher Schmuggler festgenommen

    Die Zollfahnder bezifferten den Gesamtwert des Rauschgifts im Straßenverkauf auf mehrere Milliarden Euro. Als Verantwortlicher für die Einfuhr der insgesamt 23 Tonnen Kokain gilt ein 28-jähriger Mann aus Vlaardingen in den Niederlanden. Er wurde in den Niederlanden festgenommen.

    Kokain war in Blechdosen versteckt

    Dem Zoll zufolge wurden die Container aufgrund einer Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft. In einer Containerprüfanlage im Hamburger Hafen seien in mit Spachtelmasse in Blechdosen beladenen Containern deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt worden. Hinter Dosen mit echter Ware seien die Beamten auf 20 Kilogramm schwere Blechkanister gestoßen, darin jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilo Gewicht. Mehr als 1.700 Dosen seien mit Rauschgift gefüllt gewesen.

    Schlag gegen organisierte Kriminalität

    "Mit diesem Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität - auch dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden - hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen", erklärte der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Rolf Bösinger.

    Die weiteren Ermittlungen würden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

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