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Greta Thunberg: Mächtige tragen Verantwortung für die Klimakrise | BR24

© dpa-Bildfunk/Steffen Trumpf

Greta Thunberg: Gutes Zeugnis trotz Schulstreiks

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    Greta Thunberg: Mächtige tragen Verantwortung für die Klimakrise

    Auf einer Konferenz in Stockholm machte Greta Thunberg die Mächtigen der Welt für die Klimakrise verantwortlich. Die "Fridays for Future"-Aktivistin hatte zuvor ihr Zeugnis erhalten, das trotz ihrer Schulstreiks sehr gut ausfiel.

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    Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg hat die wohlhabenden Teile der Menschheit beim Kampf gegen die Klimakrise in die Pflicht genommen. Es seien nicht Menschen in Ländern wie Mosambik, Bangladesch oder Kolumbien, die die größte Verantwortung für die Klimakrise trügen, sondern vor allem Mächtige wie Politiker, Prominente und Geschäftsleute, die nicht selten in Privatjets reisten, sagte die 16-Jährige in einer Rede auf einer Konferenz in Stockholm, von der sie am Dienstag ihr Manuskript veröffentlichte.

    Erderwärmung auf unter 1,5 Grad Celsius begrenzen

    Die reichsten zehn Prozent der Menschheit seien für knapp die Hälfte aller Treibhausgasemissionen verantwortlich. Um das Ziel zu erreichen, die globale Erwärmung auf unter 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, müsse ein allumfassendes Umdenken stattfinden, forderte Thunberg demnach.

    Greta Thunberg traf bei der Konferenz Ex-US-Präsident Barack Obama

    Zu der nicht-öffentlichen Konferenz "Brilliant Minds" waren Ende vergangener Woche ausgewählte Persönlichkeiten in ein Hotel in Stockholm eingeladen worden. Ein Foto zeigte, dass Thunberg dabei unter anderen Ex-US-Präsident Barack Obama getroffen hatte.

    Gretas Zeugnis fiel trotz ihrer Schulstreiks sehr gut aus

    Die junge Schwedin hatte vorige Woche ihren letzten Schultag und will nun ein Jahr freinehmen, um sich ganz ihrer Klimakampagne zu widmen. Ihr wöchentlicher Schulstreik und die Reisen zu Konferenzen und Gipfeln wirkten sich bisher nicht wesentlich auf ihr Zeugnis aus: In 14 Fächern bekam sie die Bestnote A, in dreien die Note B. "Wenn ich nicht gestreikt hätte und so viel gereist wäre, hätte ich in allen Fächern ein A haben können", sagte sie der schwedischen Zeitung "Dagens Nyheter". "Aber es hat sich gelohnt."