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Dauereinsatz fürs Klima: Greta Thunberg in Rom | BR24

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Tausende haben in Rom mit der Aktivistin Greta Thunberg für mehr Klimaschutz demonstriert. "Wir werden unseren Kampf fortsetzen", sagte die 16-Jährige auf der Piazza del Popolo zu der jubelnden Menge.

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Dauereinsatz fürs Klima: Greta Thunberg in Rom

Tausende Menschen haben im Rahmen der Schüler-Protestbewegung "Fridays for Future" in Rom mit der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg für mehr Klimaschutz protestiert. "Mit Greta retten wir den Planeten", skandierten die Teilnehmer.

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"Wir werden unseren Kampf für unsere Zukunft fortsetzen", versprach die 16-Jährige auf der zentralen Piazza del Popolo, wo sie von der Menge mit Jubel begrüßt wurde. Eine Sprecherin der "Fridays for Future"-Bewegung in Italien sprach von rund 25.000 Teilnehmern. In Italien sind in dieser Woche noch keine Osterferien, auch der Karfreitag ist kein Feiertag. Unter den Demonstranten waren vor allem junge Leute, aber auch Erwachsene, die einen besseren Schutz des Planeten und einen energischeren Kampf gegen die Klimaerwärmung forderten.

Öko-Radler strampeln in der Sonne

Wochen oder Monate reichten nicht aus, um etwas für das Weltklima zu erreichen, sagte Thunberg vor der Menge, es brauche Jahre, um etwas zu verändern. Der Strom für die Bühne wurde von auf Generatoren montierten Fahrrädern geliefert, auf denen 120 Radler in der prallen Sonne strampelten. "Macht weiter!", feuerte Thunberg sie an.

Termine an höchster Stelle

Vor der Kundgebung auf der Piazza del Popolo hatte die junge Schwedin vor dem italienischen Senat, einer der Kammern des Parlamentes, für Klimaschutz geworben. Thunberg ist seit Mittwoch in Rom und hatte an der Generalaudienz mit dem Papst auf dem Petersplatz teilgenommen. Die Schülerin zeigte Franziskus dabei ihr Plakat mit der Aufschrift "Join the climate strike", der Papst dankte der jungen Aktivistin für ihr Engagement und bestärkte sie darin.

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In vielen deutschen und anderen europäischen Städten sind auch am Karfreitag wieder Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. Die Initiatorin der Schüler-Proteste, Greta Thunberg, nahm an einer Kundgebung in Rom teil.

Kampf gegen "dreckige" Energie

Die "Fridays for Future"-Bewegung setzt sich für eine Politik gegen den Klimawandel ein und hat auch in Italien viele Anhänger. Die Kernforderungen: ein schnelles Aus für die klimaschädliche Verbrennung von Kohle, Öl und Gas, keine Subventionen mehr für diese "dreckigen" Energieträger, mehr Investitionen in erneuerbare Energien aus Windkraft und Sonne.

Greta Thunberg reist als Begründerin der Bewegung derzeit durch europäische Metropolen. Als nächstes ist London an der Reihe, auch dieses Ziel will Thunberg erreichen, ohne einen Fuß in ein Flugzeug zu setzen.

© pa / dpa / Roberto Monaldo.Lapress

Greta Thunberg im italienischen Senat

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Autor
  • Rüdiger Hennl
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