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Greta Thunberg, Klimaaktivistin, während einer Kundgebung am 1. März in Hamburg
© dpa-Bildfunk/ Daniel Bockwoldt

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BR24 Redaktion
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Greta Thunberg, Klimaaktivistin, während einer Kundgebung am 1. März in Hamburg

Vor einer Woche wurde sie in ihrer Heimat zur "Frau des Jahres" gewählt, jetzt ist die Klimaaktivistin Greta Thunberg für den Friedensnobelpreis nominiert worden. Mit ihrem Schulstreik hatte sie die "Fridays for Future"-Demos ausgelöst, denen sich Menschen in ganz Europa angeschlossen haben.

Fridays for Future-Bewegung "Enorm wichtiger Beitrag zum Frieden"

Laut schwedischen Zeitungen sprachen sich drei Abgeordnete der norwegischen Sozialistischen Linkspartei und zwei Politiker aus Schweden dafür aus, dass der 16-Jährigen die renommierte Auszeichnung überreicht wird. "Wir haben Greta nominiert, weil die Klimabedrohung vielleicht einer der wichtigsten Beiträge zu Krieg und Konflikten ist", wurde der Abgeordnete Freddy André Øvstegård von der schwedischen Zeitung "Verdens Gang" zitiert. "Die riesige Bewegung, die Greta in Gang gesetzt hat, ist ein enorm wichtiger Beitrag zum Frieden."

Reaktion von Greta Thunberg

Thunberg selbst twitterte, sie fühle sich geehrt und sei sehr dankbar über die Nominierung.

Das norwegische Nobelkomitee hatte Mitte Februar mitgeteilt, dass mehr als 300 Nominierungen für den diesjährigen Friedensnobelpreis eingegangen seien. Die Frist zur Nominierung war am 31. Januar abgelaufen.