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Grenzenlos: Wippen verbindet USA und Mexiko | BR24

© Rael San Fratello

Zwei Professoren haben international mit einem Kunstprojekt Aufsehen erregt. An der Grenze zwischen Mexiko und den USA wurden pinke Wippen durch den Zaun gezogen.

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Grenzenlos: Wippen verbindet USA und Mexiko

Zwei Professoren haben international mit einem Kunstprojekt Aufsehen erregt. An der Grenze zwischen Mexiko und USA wurden rosafarbene Kinderwippen durch den Zaun gezogen. Auf der einen Seite sitzen Amerikaner, auf der anderen Mexikaner.

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Eine Kunstaktion am Grenzzaun zwischen den USA und Mexiko soll beide Seiten verbinden. Damit werde deutlich, dass Handlungen auf der einen Seite Auswirkungen auf der anderen Seite hätten, so einer der beteiligten US-Architekturprofessoren Ronald Rael.

Wippen verbindet Menschen grenzübergreifend

Die rosafarbenen Wippen, die zwischen den Latten des Grenzzauns in der Nähe der US-Stadt Sunland Park und des mexikanischen Ciudad Juárez verlaufen, sind ein Projekt von Rael und dessen Kollegin Virgina San Fratello. Der Professor veröffentlichte auch ein aus der Luft aufgenommenes Video, auf dem zu sehen ist, wie Menschen - durch den Zaun voneinander getrennt - miteinander wippen.

US-Präsident Donald Trump will auf der Hälfte der rund 3.200 Kilometer langen Grenze zwischen den beiden Ländern eine Mauer bauen lassen. Er argumentiert, dass nur ein solches Bollwerk illegal einreisende Migranten, Menschen- und Drogenschmuggler sowie kriminelle Banden außen vor halten könne. An manchen Abschnitten entlang der Grenze stehen bereits Barrieren. Der Oberste Gerichtshof der USA machte am vergangenen Freitag den Weg dafür frei, dass die Regierung für den Bau auf Geld aus dem Verteidigungsministerium zurückgreifen kann.