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Glücksatlas 2018

Mit 7,26 Punkten sind die Franken auf einer Skala von 0 bis 10 etwas zufriedener als die Menschen in Südbayern (7,22 Punkte). Das steht im neuen Glücksatlas der Deutschen Post, der heute in Hamburg vorgestellt wurde. Im deutschlandweiten Regionenvergleich landet Franken auf dem vierten, Bayern-Süd auf dem achten Platz.

Niedrigere Mieten ein Grund für größere Zufriedenheit in Franken

Laut der Erhebung sind die Franken vor allem im Bereich "Wohnung und Freizeit" zufrieden (7,7 Punkte). Als Grund dafür werden niedrige Mieten vermutet: Letztere lägen in Franken unter dem Bundesdurchschnitt. In Südbayern hingegen seien die Mietkosten besonders hoch. Dies führe möglicherweise dazu, dass die Zufriedenheit mit der Wohn- und Freizeitsituation mit 7,5 Punkten etwas geringer bewertet wird als im Bundesdurchschnitt. In den Teilbereichen Arbeit, Gesundheit und Haushaltseinkommen zeigen sich die Bewohner im Süden des Freistaats überdurchschnittlich zufrieden.

Insgesamt ist das Glücksniveau der Deutschen demnach mit 7,05 Punkten auf einer Skala von null bis zehn nahezu unverändert "stabil hoch". Nach Angaben der Verfasser der Studie dürfte dies vor allem auf die anhaltend gute Wirtschaftslage und die geringe Arbeitslosigkeit zurückzuführen sein.

Am glücklichsten: Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein führt das innerdeutsche Ranking bereits zum sechsten Mal in Folge an und verbesserte seinen Vorsprung zum Bundesdurchschnitt 2018 noch einmal leicht auf 0,4 Punkte. Die Forscher begründen das mit der sehr ausgeprägten Zufriedenheit mit der Wohn- und Freizeitsituation in dem nördlichsten Bundesland.

Weniger zufrieden: Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg

Die drei Schlusslichter im regionalen Glücksatlas bilden Sachsen mit 6,91 Punkten, Sachsen-Anhalt mit 6,88 Punkten und Brandenburg mit 6,84 Punkten. Die dort wohnenden Menschen belegen in fast allen Zufriedenheitsbereichen im bundesweiten Schnitt hintere Plätze.