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Giffey bestätigt: Bis zu 20 Wochen Lohnersatz für Eltern | BR24

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Eltern, die wegen der Corona-Krise ihre Kinder daheim betreuen müssen und weniger arbeiten können, bekommen länger, bis zu 20 Wochen Lohnfortzahlung bekommen. "Einen familienpolitischen Erfolg" nennt Ministerin Giffey das im ARD/ZDF-Morgenmagazin.

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Giffey bestätigt: Bis zu 20 Wochen Lohnersatz für Eltern

Viele Kitas und Schulen arbeiten derzeit im Notbetrieb - und das ist für Eltern eine große Belastung. Die Regierung schafft nun finanzielle Sicherheit: Die Verlängerung der Lohnfortzahlung soll heute beschlossen werden.

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Eltern sollen bis zu 20 Wochen Lohnersatz bekommen können, wenn sie ihre Kinder in der Corona-Krise wegen Einschränkungen bei Kitas und Schulen zu Hause betreuen müssen. Familienministerin Franziska Giffey bestätigte im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF, dass das Kabinett die Verlängerung der Zahlung an diesem Mittwoch beschließen werde.

Der Lohnersatz werde je Elternteil auf bis zu zehn Wochen verlängert, für Alleinerziehende auf bis zu 20 Wochen, bestätigte die Ministerin. "Das ist ein ganz wichtiger Schritt, um finanzielle Sicherheit zu geben", sagte die SPD-Politikerin. Sie sei froh, dass SPD-Sozialminister Hubertus Heil und sie sich hier durchgesetzt hätten.

Bislang sechs Wochen lang Entschädigung

Zuvor hatte bereits Gesundheitsminister Jens Spahn in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" gesagt, die Verlängerung werde kommen. "Berufstätige Eltern tragen derzeit eine große Last. Solange Kindergärten und Schulen nicht wieder verlässlich für alle geöffnet sind, brauchen hier viele unsere besondere Unterstützung", begründete Spahn den Schritt. Er ist dafür zuständig, weil die Entschädigung im Infektionsschutzgesetz geregelt ist.

Wer in der Corona-Krise wegen der Betreuung kleiner Kinder nicht arbeiten kann und deshalb kein Geld verdient, erhält bisher für maximal sechs Wochen 67 Prozent des Nettoeinkommens als Entschädigung, höchstens 2.016 Euro im Monat. Der Arbeitgeber zahlt das Geld aus und kann es sich von den Behörden erstatten lassen. Weil Kitas und Schulen voraussichtlich noch längere Zeit nicht in den Regelbetrieb gehen können, soll der Lohnersatz nun verlängert werden.