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Gesundheitsnotstand in Puerto Rico ausgerufen | BR24

© pa/dpa/Gustavo Amador

Moskito "Aedes aegypti"

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    Gesundheitsnotstand in Puerto Rico ausgerufen

    Mehr als 10.000 Menschen steckten sich in den vergangenen sieben Monaten in Puerto Rico mit dem Zika-Virus an - nun wurde dort von den USA der Gesundheitsnotstand ausgerufen. Dies ermöglicht es der US-Regierung, zusätzliche Unterstützung zu liefern.

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    In den vergangenen sieben Monaten infizierten sich in Puerto Rico nach Angaben der örtlichen Behörden 10.690 Menschen mit dem Zika-Virus, darunter 1.035 schwangere Frauen. Allein in der vergangenen Woche seien mehr als 1.900 Infektionen diagnostiziert worden.

    Gefahr für Schwangere

    Die von Mücken übertragene Krankheit ist in der Regel ungefährlich. Bei Schwangeren kann sie jedoch dazu führen, dass ihre Babys mit Mikrozephalie geboren werden: In diesem Fall haben die Kinder einen ungewöhnlich kleinen Kopf, was zu schweren Entwicklungsproblemen führen kann.

    Schnelle Ausbreitung

    Das Zika-Virus hat sich seit vergangenem Jahr schnell in ganz Lateinamerika ausgebreitet. Im Juli meldete der US-Bundesstaat Florida die ersten Fälle in den USA, die sich nicht bei Auslandsreisen, sondern daheim mit dem Zika-Virus infiziert hatten.