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Geisterschiff strandet an irischer Küste | BR24

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An der irischen Küste hat der Sturm Dennis ein Geisterschiff angespült. Der Frachter trieb fast anderthalb Jahre führerlos auf dem Atlantik.

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Geisterschiff strandet an irischer Küste

Sturmtief "Dennis" hat an Irlands Südküste das Geisterschiff "Alta" angespült. Seit 2018 driftete der Frachter führerlos auf dem Meer. Die Bewohner befürchten, dass das Schiff auseinanderbrechen und die Küste verschmutzen könnte.

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In Großbritannien fegte am Wochenende das Sturmtief "Dennis" über das Land. An der Südküste von Irland gab es nun eine ungewöhnliche Sturmentdeckung: Das Geisterschiff "Alta" wurde an die Küste gespült. Laut irischen Medienberichten war das Schiff seit 2018 führerlos und wurde süd-östlich von Bermuda von der Crew verlassen. Seitdem trieb der Frachter ohne Crew durch die Weltmeere.

20 Tage ohne Essen und Trinken

Laut irischen Medien wurde die Crew im Jahr 2018 gerettet, nachdem sie 20 Tage ohne Essen und Trinken ausharren musste. Zu der Zeit war das Schiff wohl unter der Flagge Tansanias und auf dem Weg von Griechenland nach Haiti. Es soll Probleme mit dem Motor gehabt haben.

Im vergangenen September berichtete die HMS Protector, ein Patrouillenboot der britischen Royal Navy, dass sie mitten auf dem Atlantik einen verlassenen Frachter entdeckt hätte. "Wir fuhren nahe heran und boten Hilfe an, doch niemand antwortete", schreibt die Crew auf Twitter. "Wir haben noch nicht mehr Details zu diesem seltsamen Ereignis."

Angst vor Umweltverschmutzung

Jetzt macht sich die Bevölkerung rund um Ballycotton im Süden Irlands Sorgen, dass das 80 Meter lange Schiff auseinanderbrechen und die Küste verschmutzen könnte. Die Gegend rund um Ballycotton zählt zu Irlands beliebtesten Stränden.