Symbolbild: Euromünzen auf Gasanschluss
Bildrechte: picture alliance / CHROMORANGE | Christian Ohde

Symbolbild Gaspreisbremse

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    Union sieht weiter offene Fragen bei der Gaspreisbremse

    Union sieht weiter offene Fragen bei der Gaspreisbremse

    Die Regierung reagiert auf die Kritik: Niedrigere Gaspreise sollen nun schon rückwirkend ab Januar greifen. Der Union fehlt dennoch die Planungssicherheit für die Wirtschaft. Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert Direktzahlungen für Bedürftige.

    Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion hat nun auch die neuen Pläne der Bundesregierung zur Gas- und Strompreisbremse kritisiert. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann argumentierte, für die energieintensiven Monate Januar und Februar müssten die Betriebe in die Vorleistung gehen. "Die Winterlücke bleibt."

    Zudem stehe immer noch in den Sternen, ob und was die EU davon genehmigen werde. Es seien viele Fragen offen. Damit fehle dem Mittelstand die dringend erforderliche Planungssicherheit.

    Wohlfahrtsverband: Gaspreisbremse ab Januar nicht ausreichend

    Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, begrüßte das Vorziehen der Gaspreisbremse auf Januar, hält den Schritt aber nicht für ausreichend. "Es ist hoch erfreulich, dass niedrigere Gaspreise schon ab Januar greifen sollen und nicht erst ab März", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

    Das könne aber notwendige Direktzahlungen an bedürftige Haushalte nicht ersetzen. "Denn es steigen nicht nur die Gaspreise, sondern die Preise insgesamt, insbesondere für Lebensmittel."

    Was die Bundesregierung plant

    Die Bundesregierung will bei der geplanten Gas- und Strompreisbremse private Haushalte sowie kleinere Firmen rückwirkend ab Januar entlasten. Damit soll eine "finanzielle Entlastungslücke" zu den Bremsen geschlossen werden, die von März an bis April 2024 wirken sollen, wie aus einem Gesetzentwurf hervorging.

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