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Pflegeheim-Mitarbeiter bekamen versehentlich fünffache Impfdosis | BR24

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Nach dem Impfstart am Wochenende in der ganzen EU hat Bundesgesundheitsminister Spahn nun Hoffnung auf schnellen Nachschub an Impfdosen. Er zeigte sich zuverlässig, was die Zulassung weiterer Präparate und erweiterte Produktionskapazitäten angeht.

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Pflegeheim-Mitarbeiter bekamen versehentlich fünffache Impfdosis

Mitarbeiter eines Pflegeheimes in Mecklenburg-Vorpommern haben versehentlich eine fünffache Dosis des Corona-Impfstoffes bekommen. Vier Betroffene begaben sich vorsorglich in ein Krankenhaus. Grund zur Besorgnis besteht laut Biontech aber nicht.

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Von
  • BR24 Redaktion

Wegen individueller Fehler bei der Aufbereitung des Impfstoffes ist acht Mitarbeitern eines Pflegeheims in Stralsund die fünffache Dosis des Corona-Impfstoffes verabreicht worden. Nach dem Vorfall am Sonntag seien die sieben Frauen und ein Mann nach Hause geschickt worden.

Wie der Landrat des Kreises Vorpommern-Rügen, Stefan Kerth (SPD), am Montag sagte, haben sich zwischenzeitlich vier der acht Betroffenen zur Beobachtung vorsorglich stationär in einem Krankenhaus aufnehmen lassen. Sie zeigten grippeähnliche Symptome.

Bisher keine Probleme mit größeren Impfdosen

Der Landkreis berichtete in seiner Mitteilung, dass nach Informationen des Herstellers Biontech größere Dosen des Impfstoffes in der Phase-1-Studie bereits an Probanden ohne schwerwiegende Folgen getestet worden seien. Es seien keine bleibenden, unerwünschten Ereignisse gemeldet worden.

Lokale Reaktionen an der Injektionsstelle und grippeähnliche Symptome träten dosisabhängig auf und seien im Allgemeinen leicht bis mittelmäßig und vorübergehend.

Grund für zu hohe Dosis: Mehrdosen-Flasche

Eine Sprecherin von Biontech bestätigte diese Informationen. In den Versuchen seien Mengen bis zu 100 Mikrogramm ohne schwerwiegende Folgen verabreicht worden. Die übliche Impfdosis liege bei 30 Mikrogramm. Sie verwies auf die ausführliche Produktinformation ihres Unternehmens. Der erste Satz laute: "Dies ist eine Mehrdosendurchstechflasche, deren Inhalt vor der Verwendung verdünnt werden muss."

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Nach dem Impfstart am Wochenende in der ganzen EU hat Bundesgesundheitsminister Spahn nun Hoffnung auf schnellen Nachschub an Impfdosen. Er zeigte sich zuverlässig, was die Zulassung weiterer Präparate und erweiterte Produktionskapazitäten angeht.

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