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Fünf Tipps für den Schulweg: So kommen Kinder sicher zur Schule | BR24

© dpa/Caroline Seidel

ABC-Schützen auf dem Weg zur Schule (Symbolbild)

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    Fünf Tipps für den Schulweg: So kommen Kinder sicher zur Schule

    Mehr als 500 Schulkinder sind in Bayern heuer bereits auf ihrem Schulweg im Straßenverkehr verletzt worden - ein Kind starb. Zum Start ins neue Schuljahr gibt die Münchner Polizei Eltern Tipps, wie ihr Kind sicher zur Schule kommt.

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    Mehr als 500 Schulkinder sind in Bayern in diesem Jahr bereits auf ihrem Schulweg im Straßenverkehr verletzt worden - ein Kind starb. Das teilt das Bayerische Landesamt für Statistik mit Sitz in Fürth zum bevorstehenden Schulstart mit - und mahnt zur Vorsicht. In einer aktuellen Pressemitteilung appelliert die Polizei an alle Eltern, folgende Hinweise zu beachten:

    • Trainieren Sie mit Ihrem Kind den Weg zur Schule. Hierbei ist der kürzeste Weg oftmals nicht der sicherste.
    • "Sichtbarkeit bringt Sicherheit". Mit heller und leuchtender Kleidung sowie Reflektoren an der Schultasche und der Bekleidung wird das Kind besser erkannt und wahrgenommen.
    • Beobachten Sie Ihr Kind auf dem Schulweg. Sie erkennen dabei sehr schnell, ob es sich richtig verhält oder sich vielleicht ablenken lässt.
    • Sollten Sie Ihr Kind mit dem Fahrzeug zur Schule bringen, denken Sie bitte an eine geeignete Kindersicherung, lassen Sie Ihr Kind ausschließlich auf der Gehwegseite ein- und aussteigen und halten Sie nur in den dafür freigegebenen Bereichen.
    • Lassen Sie Ihr Kind erst nach Beendigung der Fahrradausbildung in der Jahrgangsstufe vier mit einem verkehrssicheren Fahrrad und mit Helm zur Schule fahren

    Zwar verzeichnete das Landesamt für Statistik von Januar bis Juli 2019 insgesamt um 7,2 Prozent weniger Unfälle in Bayern als im Vorjahreszeitraum. Darunter waren jedoch 503 Kinder, die auf dem Weg zur Schule einen Unfall hatten und dabei verletzt wurden. Ein Kind kam sogar ums Leben.

    Aktion "Sicher zur Schule - Sicher nach Hause"

    Die von der bayerischen Landesregierung unterstützte Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule - Sicher nach Hause" will daher mit noch mehr Schulweghelferinnen und Schulweghelfer dafür sorgen, dass Kinder sicher in die Schule und wieder nach Hause kommen. Der Sprecher der Gemeinschaftsaktion, Wolfgang Prestele, rät allen Eltern, den Schulweg so lange mit dem Kind einzuüben, bis es diesen sicher gehen könne. Die bei vielen Schulkinder beliebten Roller hält Prestele dagegen für unproblematisch, insofern sich die Kinder verkehrssicher auf dem Fußweg bewegten.

    Jedoch hält Prestele sogenannte "Elterntaxis" für ein großes Problem. "Damit schneiden die Eltern den Schulbusfahrern die Zugänge ab." Außerdem würden die Kinder so nicht lernen, sich im Verkehr sicher zu bewegen.

    Vorbildfunktion der Eltern beim Thema "Verkehrssicherheit"

    Auch die Polizei München erinnert in ihrer aktuellen Pressemitteilung einmal mehr an die Vorbildfunktion der Erwachsenen gegenüber den Kindern:

    "Insbesondere alle Eltern sollten sich im Verkehrsalltag vorbildlich verhalten und dieses Verhalten ihren Kindern vermitteln. Aus unserer Sicht ist dies ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrserziehung und damit letztlich auch ein Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit auf dem Schulweg." Polizei München