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FU Berlin prüft Giffeys Doktorarbeit zum zweiten Mal | BR24

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Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD)

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    FU Berlin prüft Giffeys Doktorarbeit zum zweiten Mal

    Die Freie Universität Berlin unterzieht die Doktorarbeit von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey einer weiteren Prüfung. Das Verfahren soll möglichst bis Ende Februar 2021 abgeschlossen werden. Giffey verzichtet zukünftig auf ihren Doktortitel.

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    Nach dem Verzicht von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) auf ihren Doktortitel in der Affäre um Plagiate in ihrer Dissertation unterzieht die Freie Universität Berlin die Arbeit einer neuen Prüfung. Dazu werde durch den zuständigen Promotionsausschuss des Fachbereichs Politik- und Sozialwissenschaften erneut ein Gremium eingesetzt, erklärte die Hochschule. Das Verfahren solle möglichst bis Ende Februar abgeschlossen werden.

    Erste Prüfung führte nur zu Rüge

    Im Herbst 2019 hatte sich die Universität gegen eine Aberkennung des Doktortitels entschieden, Giffey aber eine Rüge erteilt. Nach mehreren kritischen Gutachten zu ihrem Vorgehen kündigte die Hochschule Anfang November dann aber an, neu über die Plagiatsvorwürfe zu entscheiden.

    Am Freitag erklärte Giffey den Verzicht auf ihren Doktortitel. Die Universität äußerte sich nach dem Schritt zunächst nicht zum weiteren Vorgehen. Giffey will sich Ende November zur Berliner SPD-Chefin wählen lassen. Es wird erwartet, dass sie auch Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl im Herbst 2021 wird.

    Mit Material der afp

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