Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt
Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt

Frührente ab 63 ohne Abschläge immer beliebter | BR24

© picture alliance/Ulrich Baumgarten/dpa

Rente (Symbolfoto)

Per Mail sharen
Teilen

    Frührente ab 63 ohne Abschläge immer beliebter

    In den ersten drei Jahren seit Beginn der Rente ab 63 (Juli 2014) sind insgesamt 650.000 Menschen abschlagsfrei vorzeitig in Rente gegangen. Mit 400.000 Rentenzugängen der Männer lagen diese laut dpa deutlich vor den Frauen mit 250.000 Zugängen.

    Per Mail sharen
    Teilen

    Diese Zahlen nannte die Bunderegierung als Antwort auf eine kleine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Markus Kurth.

    Mindestens 45 Jahre lang Einzahlen notwendig

    Seite Juli 2014 kann man nach mindestens 45 Jahren Einzahlung in die Rentenkasse schon mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen. Im ersten Jahr gab es laut der Regierungsantwort gut 151.000 Rentenzugänge in der Kategorie "Besonders langjährige Versicherte", 2015 waren es gut 274.000 und 2016 noch einmal mehr als 225.000. In diese Statistik fallen auch abschlagfreie Rentenzugänge nach früherem Recht; die Zahlen sind so nicht alleine, aber doch zum allergrößten Teil der Rente mit 63 zuzurechnen. 2017 gab es gut 253.500 Neuanträge für die abschlagsfreie Frührente. 

    Kosten

    Kosten für Rente ab 63 leicht rückläufig

    Die Kosten für die Rente ab 63 waren den Angaben zufolge zuletzt leicht rückläufig: Nach 1,9 Milliarden Euro in 2015 und 2,2 Milliarden in 2016 lagen sie im vergangenen Jahr nur noch bei zwei Milliarden Euro. Das durchschnittliche Zugangsalter aller Rentner stieg bis 2013 kontinuierlich an und ging bei den Männern danach leicht zurück. Es verringerte sich von 64,1 Jahren in 2013 auf 63,9 Jahre in 2016. Bei den Frauen liegt es nach leichten Schwankungen derzeit wieder bei 64,2 Jahren - dem Stand von 2013.

    Die abschlagsfreie Rente ab 63 werde den unterschiedlichen Herausforderungen einer schrittweisen Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf das 67. Lebensjahr nicht gerecht, erklärte Kurth.