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Frankreichs Regierung gesteht Fehler ein | BR24

© dpa/pa

Gelbwestenprotest in Frankreich

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    Frankreichs Regierung gesteht Fehler ein

    Regierungschef Philippe räumt nach den massiven Zusammenstößen in Paris Versäumnisse ein. Es habe "Dysfunktionen" gegeben. Heute will er Präsident Macron Verbesserungsvorschläge vorlegen.

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    Nach der massiven Gewalt bei den jüngsten "Gelbwesten"-Protesten in Paris hat die französische Regierung Fehler eingeräumt. Premierminister Edouard Philippe ließ nach einer Krisensitzung am Sonntag erklären, es habe "Dysfunktionen" bei den Sicherheitsmaßnahmen gegeben. Er verwies auf "Unzulänglichkeiten", die verhindert hätten, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten.

    Wie Philippes Büro mitteilte, will der Premierminister Präsident Emmanuel Macron am Montag Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Die Maßnahmen würden in Kürze öffentlich gemacht, hieß es.

    Eine Demonstration der "Gelbwesten"-Bewegung in Paris war am Samstag eskaliert: Randalierer plünderten auf dem Prachtboulevard Champs-Elysées Geschäfte und setzten sie in Brand. Sie errichteten brennende Barrikaden und zündeten eine Bankfiliale an. Das Feuer breitete sich auf das gesamte Gebäude aus, elf Menschen wurden verletzt. 200 Menschen kamen in Gewahrsam, darunter 15 Minderjährige.

    Großer Zulauf in Paris

    Für die "Gelbwesten" war dies ein entscheidendes Wochenende: Nachdem sich zuletzt immer weniger Menschen an den Protesten beteiligt hatten, riefen die Führungsfiguren in der vergangenen Woche recht einhellig dazu auf, Stärke zu zeigen - und zwar in der Hauptstadt Paris.

    Landesweit protestierten dem Innenminister zufolge 32.300 Menschen - das sind rund 4.000 mehr als am vergangenen Wochenende. Allerdings hat sich die Zahl der Demonstranten in Paris im Vergleich zur Vorwoche fast vervierfacht. Parallel zu den gewalttätigen Ausschreitungen demonstrierten in der Hauptstadt Zehntausende friedlich bei einem Marsch für das Klima.