| BR24

 
 

Bild

Nach Schiffsunglück vor Frankreich
© BR

Autoren

BR24 Redaktion
© BR

Nach Schiffsunglück vor Frankreich

Wie die Meerespräfektur in Brest mitteilte, treiben nach dem Untergang des italienischen Containerschiffs "Grande America" zwei Ölteppiche auf die französische Küste zu. Es sollten vier Schiffe eingesetzt werden, um das aus dem Frachter ausgelaufene Schweröl abzupumpen, sagte Umweltminister François de Rugy am Donnerstag in Brest.

Etwa 20 Kilometer Distanz zwischen Ölteppichen

Die erste verunreinigte Zone sei etwa 13 Kilometer lang und 7 Kilometer breit, ergänzte der Sprecher der zuständigen Meerespräfektur. Der zweite Teppich sei rund 9 Kilometer lang und ebenfalls 7 Kilometer breit und weniger kompakt als der erste. Beide seien etwa 20 Kilometer voneinander entfernt.

Frachter "Grande America" nach Brand gesunken

Der unter italienischer Flagge fahrende Frachter war am Dienstag nach einem tagelangen Brand rund 300 Kilometer vor der französischen Küste untergegangen.

Frachtschiff hatte Schweröl geladen

Die "Grande America" hatte nach Angaben der Behörden rund 2200 Tonnen Schweröl geladen. Wenn es die Wetterbedingungen erlauben, soll ein Teil des ausgelaufenen Öls noch auf dem Meer abgepumpt werden. Zudem könnten schwimmende Absperrungen zum Einsatz kommen, die Schmutz von der Küste fernhalten sollen.