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Frankreich hilft Mauritius im Kampf gegen Ölkatastrophe | BR24

© dpa-Bildfunk

Der Frachter lief bereits am 25. Juli vor der Ostküste von Mauritius auf Grund. Seitdem verliert der Frachter Öl.

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    Frankreich hilft Mauritius im Kampf gegen Ölkatastrophe

    Mauritius droht eine Umweltkatastrophe: Nach einem Schiffsunglück treten große Mengen Öl ins Meer aus. Der Insel-Staat hat deswegen den Umwelt-Notstand ausgerufen und im Ausland um Hilfe gebeten. Frankreich hat bereits seine Unterstützung zugesagt.

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    Nach dem Schiffsunglück an der Ostküste des indischen Ozeans versucht der Inselstaat Mauritius die Ausmaße einer Ölkatastrophe einzudämmen. Regierungschef Pravind Jugnauth hatte am Mittag den Umwelt-Notstand ausgerufen und um Hilfe aus dem Ausland gebeten.

    Präsident Macron: "Frankeich ist da"

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sicherte Mauritius per Twitter seine Unterstützung zu. Man werde ein Flugzeug und ein Marineschiff mit Experten und Material aus La Réunion schicken, teilte der Präfekt der Insel mit. "Wenn die biologische Vielfalt gefährdet ist, besteht dringender Handlungsbedarf", schrieb Macron auf Twitter. "Frankreich ist da."

    Unternehmen des Schiffes entschuldigt sich bei Mauritius

    Das Schiff "Wakashio" war ohne Fracht auf dem Weg nach Brasilien und ging vor zwei Wochen vor Mauritius auf Grund. Die Ursache ist bisher noch nicht geklärt. Wie ein Helfer der Mauritian Wildlife Foundation (MWF) am Samstag erklärte, versuchen Behörden und Helfer derzeit das aus dem Frachter bereits ausgelaufene Öl zu entfernen und das restliche Öl im Frachter abzupumpen. Die Arbeit gehe aber nur langsam voran, "die Aufgabe sei enorm", so der Helfer weiter. Bisher sei nur ein Tank des Frachters gerissen. Es könne jedoch zu weiteren Rissen und damit größeren Ölaustritten kommen.

    Das zuständige japanische Unternehmen entschuldigte sich ausdrücklich bei Mauritius: "Wir entschuldigen uns zutiefst bei den Menschen in Mauritius und bei den Betroffenen dafür, dass wir ihnen so viele Probleme bereitet haben", teilte das japanische Unternehmen mit.

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