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Flugzeugabsturz im Iran: Deutsche Doktorandin und Familie tot | BR24

© picture alliance/dpa/Mohammadreza Abbasi

Eine ukrainische Passagiermaschine ist in der Nähe des Imam-Chomeini-Flughafens der iranischen Hauptstadt Teheran abgestürzt.

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    Flugzeugabsturz im Iran: Deutsche Doktorandin und Familie tot

    Bei dem Flugzeugabsturz im Iran am Mittwochmorgen sind alle 176 Insassen ums Leben gekommen. Vier der Opfer kamen aus Deutschland. Es starben eine Doktorandin aus Mainz und eine Asylbewerberin aus Nordrhein-Westfalen mit ihren beiden Kindern.

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    Das Flugzeug war am Mittwoch im Iran mit 176 Menschen an Bord abgestürzt. Zuletzt verdichteten sich Hinweise, dass ein versehentlicher Raketenbeschuss durch den Iran die Ursache sein könnte. Die Regierungen in Kanada und Großbritannien berichten von Informationen, die darauf hindeuten. Diese Theorie wird US-Medienberichten zufolge ebenfalls in den USA verfolgt. Offiziell wird die Ursache für den Absturz noch untersucht.

    Verstorbene Familie hatte in Deutschland gelebt

    Bei den Opfern, die in Deutschland gelebt hatten, handelt es sich um eine 30 Jahre alte anerkannte Asylbewerberin aus Afghanistan, ihre achtjährige Tochter sowie ihren fünfjährigen Sohn. Sie hatten seit mehreren Jahren in Werl bei Soest gelebt, wie der Bürgermeister der Stadt, Michael Grossmann (CDU), der Deutschen Presse-Agentur sagte. Er berief sich auf den in Werl lebenden Bruder der Frau. Zuvor hatte der "Soester Anzeiger" (Online) darüber berichtet. Frau und Kinder hatten nicht die deutsche Staatsbürgerschaft.

    Max-Planck-Institut trauert um verstorbene Doktorandin

    Das Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI) in Mainz schrieb am Freitag im Internet, man trauere um eine 29 Jahre alte Kollegin, die "bei einem tragischen Zwischenfall in der Nähe ihrer Heimatstadt Teheran verstorben ist". Das MPI bestätigte, dass es sich dabei um den Absturz handelte. Zuvor hatten die "Bild"-Zeitung und die Mainzer "Allgemeine Zeitung" über das Thema berichtet.

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