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Fitness-Apps geben Gesundheitsdaten an Anbieter weiter | BR24

© pa/dpa/Michel Winde

Wer hat Einblick in die Daten von Fitness-Armbändern?

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    Fitness-Apps geben Gesundheitsdaten an Anbieter weiter

    Verbraucherschützer warnen vor erheblichen Datenschutz-Mängeln bei Fitnessarmbändern, Smartwatches und Trainings-Apps. Die Mehrzahl dieser Apps sende Gesundheitsdaten der Nutzer an die Anbieter, teilte die Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf mit.

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    Über die genaue Verwendung dieser Daten würden die Verbraucher nicht ausreichend informiert. Wegen verschiedener rechtlicher Verstöße mahnte die Verbraucherzentrale neun Anbieter ab.Das Team vom Projekt "Marktwächter Digitale Welt" der Verbraucherzentralen nahm insgesamt zwölf Armbänder, sogenannte Wearables, und 24 Fitness-Apps unter die Lupe.

    Was geschieht mit meinen Daten?

    Technisch sei eine Kontrolle über die eigenen Daten für die Nutzer kaum möglich, kritisierte die Verbraucherzentrale. Die meisten der untersuchten Apps sendeten zahlreiche, mitunter sensible Informationen wie Gesundheitsdaten an die Server der Anbieter und binde auch Drittanbieter wie Analyse- und Werbedienste ein.

    Nur wenige Wearables seien zudem vor ungewollter Standortverfolgung geschützt, was das Erstellen von Bewegungsprofilen möglich mache. Auch rechtlich ließen die Anbieter die Nutzer häufig im Unklaren darüber, was mit den gesammelten Daten passiere, bemängelte die Verbraucherzentrale.