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Fehlbildungen bei Babys in NRW: Ministerium gibt Entwarnung | BR24

© dpa/pa

Ein etwa 22 Monate altes Mädchen, das mit nur einer Hand zur Welt gekommen ist

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    Fehlbildungen bei Babys in NRW: Ministerium gibt Entwarnung

    Nach mehreren Fällen von Fehlbildungen bei Neugeborenen in Gelsenkirchen hat das Gesundheitsministerium alle Geburtskliniken in NRW befragt. Es sieht keine Häufung.

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    Wie das NRW-Gesundheitsministerium am Montag (30.09.2019) mitteilte, gibt es keine Häufung von Arm- und Handfehlbildungen bei Neugeborenen in bestimmten Städten. Das hat eine Befragung aller Geburtskliniken in Nordrhein-Westfalen ergeben.

    Vor gut zwei Wochen war eine Häufung solcher Fehlbildungen in einer Klinik in Gelsenkirchen bekanntgeworden. Dort waren innerhalb kurzer Zeit gleich drei Kinder mit einer Hand-Fehlbildung zur Welt gekommen.

    Weitere Datenanalyse steht an

    Bei den drei Gelsenkirchener Babys waren die Hände nicht vollständig ausgebildet. Bei zwei Kindern war die linke, bei einem die rechte Hand betroffen. Solche Fehlbildungen hätten die Ärzte seit Jahren nicht gesehen, hieß es.

    Das Ministerium konnte bei der NRW-weiten Abfrage der Kliniken weder regionale Häufungen, noch eine erkennbare Steigerung solcher Fälle in den letzten Jahren feststellen. Solche Fehlbildungen kämen nur bei deutlich weniger als 0,1 Prozent aller Geburten vor.

    Die gesammelten Informationen sollen jetzt aber noch einmal genauer analysiert und mit anderen Daten verglichen werden.