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Fast 40 Prozent der Ryanair-Flüge in Deutschland abgesagt | BR24

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Lange Schlangen am Flughafen Frankfurt wegen des Streiks bei Ryanair

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Fast 40 Prozent der Ryanair-Flüge in Deutschland abgesagt

In sechs europäischen Ländern legen heute wieder Mitarbeiter von Ryanair die Arbeit nieder. Der erneute Streik trifft den Billigflieger weit stärker als zunächst angekündigt. Das Kabinenpersonal streikt für mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen.

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Nach einer Flugplan-Auswertung des Portals "Airliners.de" hat die irische Fluggesellschaft Ryanair nun doch wegen eines Streiks von Flugbegleitern und Piloten 133 Verbindungen von und nach Deutschland gestrichen.

Fast 40 Prozent der Ryanair-Flüge in Deutschland abgesagt

Das wären knapp 40 Prozent des üblichen Angebots. Betroffen sind vor allem Berlin-Schönefeld und Frankfurt. Dagegen verlaufen die Flüge in München, Nürnberg und Memmingen bisher nach Plan. Neben Deutschland streikt das Kabinenpersonal in fünf anderen europäischen Ländern. Die Gewerkschaften fordern nicht nur mehr Geld, sondern vor allem bessere Arbeitsbedingungen. Die Piloten drohen mit einem langen Arbeitskampf, sollte sich Ryanair nicht auf eine Schlichtung einlassen.

Angaben zu Stornierungen zunächst widersprüchlich

Zu den 24-stündigen Streiks haben in Deutschland die Gewerkschaft Verdi und die Vereinigung Cockpit aufgerufen. An den Flughäfen Frankfurt und Berlin sind Kundgebungen geplant. Die Angaben darüber, wie viele Flüge Ryanair europaweit storniert hat, waren zunächst widersprüchlich.

So hatte Ryanair am Donnerstag noch bekanntgegeben, dass wegen der Streikbeteiligung der deutschen Crews weniger als 100 Flüge abgesagt werden mussten. Die Gewerkschaften Verdi und VC hatten diese Ansage jedoch gleich als zu niedrig eingeschätzt. Bei einer ähnlichen Streikwelle im August musste das Unternehmen 400 Flüge streichen – 150 davon in Deutschland.

© BR/Frank Schirmer

Ryanair-Flugzeug