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Fall Lübcke: Haftbefehl gegen mutmaßlichen Komplizen aufgehoben | BR24

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Einer der Verdächtigen im Mordfall Walter Lübcke kommt auf freien Fuß: Elmar J. wurde beschuldigt, dem mutmaßlichen Schützen Stephan E. die Tatwaffe verkauft zu haben. Der BGH hob den Haftbefehl nun auf - warum, ist noch unklar.

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Fall Lübcke: Haftbefehl gegen mutmaßlichen Komplizen aufgehoben

Einer der Verdächtigen im Mordfall Walter Lübcke kommt auf freien Fuß: Elmar J. wurde beschuldigt, dem mutmaßlichen Schützen Stephan E. die Tatwaffe verkauft zu haben. Der BGH hob den Haftbefehl nun auf - warum, ist noch unklar.

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Der Bundesgerichtshof (BGH) hat den Haftbefehl gegen einen von zwei mutmaßlichen Komplizen im Fall des ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) aufgehoben. Die schriftlichen Gründe für die Entscheidung zur Haftentlassung von Elmar J. seien noch nicht veröffentlicht, teilte der BGH ergänzend mit. J. saß in Untersuchungshaft, weil er dem Hauptverdächtigen Stephan E. die Tatwaffe besorgt haben soll. Gegen ihn wurde wegen Beihilfe zum Mord ermittelt.

Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni tot auf der Terrasse seines Wohnhauses im nordhessischen Wolfhagen-Istha gefunden worden. Laut Obduktion wurde der 65-Jährige mit einer Kurzwaffe aus nächster Nähe erschossen. Die Ermittler gehen von einem rechtsextremen Hintergrund der Tat aus. Der CDU-Politiker Lübcke war in rechten Kreisen verhasst, weil er eine humanitäre Aufnahme von Flüchtlingen befürwortete.

Stephan E. widerrief Geständnis und beschuldigte Komplizen

Stephan E. gestand die Tat im Sommer vergangenen Jahres zunächst, widerrief sein Geständnis aber nach wenigen Tagen wieder. Vor rund einer Woche bezichtigte E. in einer Vernehmung vor dem Ermittlungsrichter des BGH seinen Komplizen Markus H. des tödlichen Schusses. Demnach soll H. Lübcke im Streit "versehentlich" erschossen haben.