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Fahrräder mit Beleuchtung
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Daniel Knopp
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Fahrräder mit Beleuchtung

Für den Kreisvorsitzenden des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs in München, Martin Glas, ist das Problem der schlechten Beleuchtung von Radfahrern eher ein Vorurteil. Meist sei die Sichtbarkeit von Radfahrern sehr gut, doch es gebe auch gewisse Tücken.

"Die Zulassung muss natürlich auch vorhanden sein. Es gibt viele Lichter, die haben das nicht, gerade wenn man die Lichter billig im Internet kauft, die sind dann eben nicht zulässig. Manchmal taugen sie dennoch, aber ein zugelassenes Licht hat beispielsweise auch eine Batterieanzeige, damit man rechtzeitig die Batterie wechseln kann." Martin Glas, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC), Kreisverband München

Keine Blinklichter verwenden

Ein weiteres Problem sieht der Fahrradclub ADFC darin, dass Lichter oft falsch eingestellt werden. Wichtig dabei: Scheinwerfer dürfen nicht blenden, zugleich müssen sie aber auch eine Orientierung nach vorne bieten. Und deswegen sollten gerade Vorderlichter, aber auch Rücklichter nicht blinken, so Martin Glas vom ADFC München.

"Es sind manche Scheinwerfer heute sehr hell und es ist so vorgeschrieben, dass sie so leuchten müssen, dass sie niemanden blenden und die Straße vorne sinnvoll ausleuchten. Man sieht ja ganz häufig, dass Fahrradlichter nach hinten, also rote Lichter, blinken. Sie müssen aber nach vorne und hinten dauerhaft leuchten." Martin Glas, ADFC

Nie ohne Licht bei schlechter Sicht

Die Fahrradbeleuchtung darf seit Juni 2017 auch mit Batterien ausgerüstet sein. Bislang waren nur Akkus als Alternative zum Dynamo möglich. Zweitens müssen abnehmbare Leuchten nicht mehr ständig mitgeführt werden. Laut Gesetzestext müssen diese nur bei Dämmerung, Dunkelheit oder wenn es die Sichtverhältnisse erfordern angebracht werden.