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Fahrrad-Club nennt Helm-Kampagne "albern" - Scheuer wehrt sich | BR24

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Leicht bekleidete Models sollen bei Fahrradfahrern dafür werden, Helm zu tragen. Die Kampagne des Bundesverkehrsministeriums erntete schon vor dem offiziellen Start viel Kritik. Verkehrsminister Scheuer wies die Kritik nun zurück.

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Fahrrad-Club nennt Helm-Kampagne "albern" - Scheuer wehrt sich

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club hat die Fahrradhelm-Kampagne von Bundesverkehrsminister Scheuer mit leicht bekleideten Models heftig kritisiert. Der CSU-Politiker verteidigt sich.

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Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hält wenig von der Fahrradhelm-Kampagne des Bundesverkehrsministeriums.

"Viele Menschen ärgern sich über so eine Kampagne, viele Menschen fühlen sich überhaupt nicht ernst genommen." ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork

Stork nannte die Kampagne, die wegen der leicht bekleideten Models als umstritten gilt, "albern". Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sollte sich stattdessen um Verkehrssicherheit und das Vermeiden und Verhindern von Unfällen bemühen, so der ADFC-Bundesgeschäftsführer.

Scheuer weist Kritik zurück

Der Verkehrsminister sieht die Aufregung um seine Kampagne dagegen positiv. "Da ist das Ziel nämlich schon erreicht, wenn über eine Kampagne diskutiert wird", sagte Scheuer am Rande einer Sitzung von CDU und CSU zum Europawahlprogramm der Union in Berlin. Es tue ihm jedoch leid, wenn sich jemand verletzt fühle.

Fahrradhelm-Plakataktion soll am Dienstag starten

Die Kampagne des Verkehrsministeriums soll vor allem bei jüngeren Leuten ein stärkeres Bewusstsein für das Tragen von Fahrradhelmen fördern. Die Aktion läuft unter dem Motto "Looks like shit. But saves my life - auf deutsch: "Sieht scheiße aus. Aber rettet mein Leben." Auf den Plakaten, die ab Dienstag aufgehängt werden sollen, sind Models in Unterwäsche abgebildet, die mit Fahrradhelmen posieren. In den sozialen Netzwerken löste die Kampagne deshalb viele hämische Kommentare aus. Auch von Politikerinnen wird sie kritisiert. So nannte etwa die SPD-Politikerin Katja Mast die Kampagne "peinlich, altbacken und sexistisch".