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Trauer um Extremsportler David Lama nach Lawinenabgang | BR24

© picture alliance / HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com

Die Eltern des höchstwahrscheinlich in Kanada tödlich verunglückten Tiroler Alpinisten David Lama haben sich erstmals zu Wort gemeldet.

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Trauer um Extremsportler David Lama nach Lawinenabgang

Es gibt kaum noch Hoffnung, sie lebend zu finden: Drei Weltklasse-Kletterer sind in Kanada wohl von einer Lawine verschüttet worden. Die Anteilnahme ist groß. Die Eltern von David Lama haben sich auf seiner Website bereits von ihm verabschiedet.

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Die drei Weltklasse-Kletterer David Lama (28), Hansjörg Auer (35) und Jess Roskelley (36) sind allem Anschein nach bei einem Lawinenunglück in den kanadischen Rocky Mountains gestorben. Die Behörden in Kanada gehen nicht davon aus, dass die beiden Österreicher und der US-Amerikaner noch lebend gefunden werden können.

"Angesichts der Erkundungen vor Ort muss man davon ausgehen, dass alle drei Mitglieder der Gruppe tot sind" Mitteilung der Nationalparkverwaltung

Lamas Eltern schrieben am Freitag auf dessen Webseite, dass die Menschen ihren Sohn "mit seiner Lebensfreude, seiner Tatkräftigkeit und mit Blick Richtung seiner geliebten Berge in Erinnerung behalten sollten." "David lebte für die Berge und seine Leidenschaft für das Klettern und Bergsteigen hat uns als Familie geprägt und begleitet."

© BR

Bei einer Expedition in Kanada sind die Weltklasse-Kletterer David Lama, Hansjörg Auer und Jess Roskelley vermutlich von einer Lawine verschüttet worden. Seit Tagen gibt es keinen Kontakt mehr. Die Behörden rechnen mit dem Schlimmsten.

Kletterer wollten schwierige Route des Howse Peak besteigen

Wie ein Sponsor der Bergsteiger mitteilte, werden Lama, Auer und Roskelley seit Mittwoch vermisst. Es sei davon auszugehen, dass sie am Dienstag von einer Lawine verschüttet wurden, erklärte der Sponsor der Extremsportler. Laut den kanadischen Behörden wollten die Kletterer den 3.295 Meter hohen Berg Howse Peak im Nationalpark Banff über eine schwierige Route an der Ostseite besteigen.

Nachdem die Sportler vermisst gemeldet worden waren, untersuchten Rettungskräfte die Gegend aus der Luft und konnten dabei Anzeichen für mehrere Lawinenabgänge feststellen. Im Geröll wurde demnach zudem Bergsteiger-Ausrüstung gesichtet. Weitere Untersuchungen sind derzeit wegen der erhöhten Lawinengefahr und schlechter Wetterbedingungen nicht möglich.

Lama galt als absolutes Top-Talent

Vor allem der Tiroler David Lama galt in der Kletterszene als Ausnahmetalent. Lama wurde zweimal Jugend-Weltmeister und gewann mit 16 Jahren bereits Vorstieg- und Boulder-Weltcups. 2009 sicherte er sich WM-Bronze im Vorstieg. Danach widmete er sich komplizierten Besteigungen verschiedenster Berge. Im Oktober 2018 gelang ihm die Erstbesteigung des etwa 6.900 Meter hohen Lunag Ri in Nepal über den Westpfeiler. Hansjörg Auer machte vor allem auf sich aufmerksam, weil er komplizierte Routen ohne jede Sicherung kletterte. Auch ihm gelangen zudem einige Erstbegehungen.

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Nach einem Lawinenabgang im kanadischen Nationalpark Banff werden die beiden österreichischen alpinisten Hansjörg Auer und David Lama vermisst. Sie wollten mit dem Amerikaner Jess Roskelley den Howse Peak über die schwierige Ostroute besteigen.