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Mitglieder des in Deutschland verbotenen B&H-Netzwerks in Ungarn
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Mitglieder des in Deutschland verbotenen B&H-Netzwerks in Ungarn

Den ARD-Recherchen zufolge vermittelte das Landeskriminalamt Berlin den Ex-"Blood and Honour"-Chef in den 1990er Jahren an den Verfassungsschutz. Einen entsprechenden geheimen Vermerk des Landeskriminalamtes konnten die Journalisten einsehen. In der Neonazi-Szene sei der Mann verdächtigt worden, ein Spitzel zu sein, da bei einem Strafverfahren gegen ihn lediglich eine milde Geldstrafe verhängt wurde.

Organisation unterstützte NSU-Terroristen

Das Bundesinnenministerium hatte die Organsiation "Blood and Honour" im Jahr 2000 verboten. Sie galt als eines der wichtigsten Unterstützernetzwerke des rechtsterroristischen NSU. So soll die Organisation dem NSU Wohnungen zur Verfügung gestellt haben. Auch nach dem Verbot soll der V-Mann intensive Kontakte im Untergrund zum "Blood and Honour"-Netzwerk gehabt haben.