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Evakuierung nach Explosion in texanischer Chemiefabrik | BR24

© Casey Porter/ Reuters

In Port Neches in Texas explodierte eine Chemiefabrik. Anwohner müssen evakuiert werden.

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    Evakuierung nach Explosion in texanischer Chemiefabrik

    In einer Chemiefabrik im US-Bundesstaat Texas hat sich am Mittwoch eine Explosion ereignet. Drei Arbeiter wurden leicht verletzt. Behörden ordneten eine Zwangsevakuierung für Anwohner an.

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    Eine gewaltige Explosion in einer Chemiefabrik in Texas hat Mitarbeitern und Anwohnern am Mittwoch einen riesigen Schrecken eingejagt: US-Medien berichteten von einem gewaltigen Feuerball am Himmel über der Fabrik. Die Feuerwehr forderte alle Anwohner im Umkreis von einer halben Meile (rund 800 Meter) um die Fabrik in Port Neches auf, sich umgehend in Sicherheit zu bringen. Es handele sich um eine Zwangsevakuierung, schrieb die Freiwillige Feuerwehr aus der nahegelegenen Stadt Nederland auf ihrer Facebook-Seite.

    Drei Arbeiter wurden verletzt

    In Online-Netzwerken wurden dramatische Fotos und Videos der Explosion verbreitet. Es sei "ein Wunder", dass es keine Todesopfer gegeben habe, sagte der Bezirksrichter von Jefferson County, Jeff Branick, der Lokalnachrichtenseite KFDM. Drei Arbeiter seien bei dem Vorfall leicht verletzt worden, fügte er hinzu.

    TPC teilte mit, alle Mitarbeiter seien in Sicherheit gebracht worden. Die drei verletzten Arbeiter würden medizinisch versorgt. Dem Unternehmen zufolge ereignete sich die Explosion gegen 01.00 Uhr nachts (Ortszeit; 09.00 Uhr MEZ) in einer "Verarbeitungseinheit" der Fabrik. TPC habe daraufhin den Krisenreaktionsplan aktiviert und die Feuerwehr verständigt.

    Wucht der Detonation zerstört Fenster und Türen von Anwohnern

    Der Anwohner Ryan Mathewson, der nach eigenen Angaben nur zwei Minuten von der Fabrik entfernt wohnt, sagte der Nachrichtenagentur AFP, in seinem Haus seien durch die Wucht der Detonation Fensterscheiben zu Bruch gegangen und Türen eingedrückt worden. Auch Teile der Decke seien eingebrochen. Die Explosion habe bei seiner Familie "Schrecken und Angst" ausgelöst, sagte der 25-Jährige.

    Die Petrochemiefabrik ist etwa 135 Kilometer von Houston, der größten Stadt des US-Bundesstaats, entfernt. Laut der Website des Unternehmens sind mehr als 200 Mitarbeiter in der Fabrik beschäftigt. Produziert werden dort unter anderem die entzündlichen Gase Butadien und Butan.

    Von
    • Judith Hilebrand
    • BR24 Redaktion
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