Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt
Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt

Europäische Bürgerinitiative "Rettet die Bienen" beginnt | BR24

© BR

Europäische Bürgerinitiative "Rettet die Bienen" beginnt.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Europäische Bürgerinitiative "Rettet die Bienen" beginnt

Nach dem Erfolg des bayerischen Volksbegehrens "Rettet die Bienen" beginnt heute die gleichnamige europäische Bürgerinitiative. Die Initiatoren haben nun ein Jahr Zeit, mindestens eine Million Unterschriften von EU-Bürgern zu sammeln.

Per Mail sharen

Unter dem Namen "Rettet die Bienen - Schutz der Artenvielfalt und Verbesserung der Lebensräume von Insekten in Europa" hat die ÖDP Ende März eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) auf den Weg gebracht. Mitte Mai gab dann die EU-Kommission grünes Licht – ab heute ist die EBI zur Bienenrettung offiziell auf der entsprechenden Brüsseler Online-Seite gelistet.

Ziel: Eine Million Unterschriften aus sieben EU-Ländern

Damit können die nötigen Unterschriften für bessere Lebensräume von Insekten gesammelt werden. Ein Jahr lang haben die Initiatoren Zeit, mindestens eine Million EU-Bürger aus mindestens sieben EU-Mitgliedsstaaten müssen unterschreiben.

Gesammelt wird über die Internetseite wesavebees.eu und über herkömmliche Unterschriftenlisten.

EU-Kommission muss binnen drei Monaten reagieren

Die Europäische Bürgerinitiative ist kein so mächtiges Instrument der Volksgesetzgebung wie das erfolgreich verlaufene bayerische Volksbegehren zum Artenschutz. Die EU-Kommission muss sich aber bei Erfolg der Bürgerinitiative mit den Themen Bienenrettung, Biotop-Ausbau und Pestizid-Verbote innerhalb von drei Monaten – also im nächsten Sommer - beschäftigen.

Die Kommission kann entscheiden, ob sie der Aufforderung nachkommen will oder nicht - muss ihre Entscheidung aber in jedem Fall begründen.

18,3 Prozent für Bienen-Volksbegehren in Bayern

Zwischen dem 31. Januar und 13. Februar 2019 haben in Bayern 1.741.017 Menschen beim Volksbegehren "Rettet die Bienen" für mehr Artenschutz unterschrieben. 18,3 Prozent der Stimmberechtigten beteiligten sich, damit wurde die entscheidende Zehn-Prozent-Hürde deutlich überschritten.