Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt
Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt

EU-Länder nehmen Migranten von Rettungsschiff "Alan Kurdi" auf | BR24

© pa/dpa

Rettungsring auf der "Alan Kurdi"

1
Per Mail sharen
Teilen

    EU-Länder nehmen Migranten von Rettungsschiff "Alan Kurdi" auf

    Für die Migranten auf dem Regensburger Rettungsschiff "Alan Kurdi" gibt es nach tagelanger Blockade eine Lösung. Zwei EU-Staaten haben sich der maltesischen Regierung zufolge bereit erklärt, die fünf verbliebenen Menschen aufzunehmen.

    1
    Per Mail sharen
    Teilen

    Welche Länder die Menschen aufnehmen, blieb unklar. In Malta sollten sie aber nicht bleiben, teilte die maltesische Regierung mit.

    Die "Alan Kurdi" der Regensburger Organisation Sea-Eye hatte vor etwa zehn Tagen 13 Migranten auf dem Mittelmeer aufgenommen. Nach Angaben der NGO kommen sie aus Tunesien. Die meisten der Migranten wurden bereits als Notfälle an Land gebracht.

    Zuletzt war es zu dramatischen Szenen an Bord gekommen, unter anderem hatte ein 17-Jähriger versucht, sich das Leben zu nehmen und war über Bord gesprungen.

    EU-Sondertreffen zur Seenotrettung

    Bei der Suche nach einer europäischen Übergangslösung für blockierte Rettungsschiffe auf dem Mittelmeer könnte es am 23. September Fortschritte geben. Für diesen Tag hat Malta Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Italiens, des EU-Ratsvorsitzenden Finnland sowie der EU-Kommission in die maltesische Stadt Vittoriosa eingeladen, wie eine Sprecherin des maltesischen Innenministeriums bestätigte.

    Die Übergangsregelung soll verhindern, dass Italien und Malta Schiffen mit geretteten Migranten an Bord weiter die Einfahrt in ihre Häfen versagen. Beide Länder hatten dies zuletzt mehrfach getan und gefordert, dass andere EU-Staaten vorher zusagen, alle Migranten an Bord der Schiffe aufzunehmen. Die Menschen mussten daraufhin oft mehrere Wochen auf den Schiffen ausharren.