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EU beschränkt Verwendung von Amalgam | BR24

© pa/dpa/Eric Pollet

Junge beim Zahnarzt

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    EU beschränkt Verwendung von Amalgam

    Das Europäische Parlament hat entschieden, dass Amalgam in der Zahnmedizin ab Mitte nächsten Jahres seltener als Füllungen für kaputte Zähne verwendet werden darf. Grund dafür ist das im Amalgam enthaltene, gesundheitsschädliche Quecksilber.

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    Amalgam darf ab Juli 2018 als Zahnfüllung bei Jugendlichen unter 15 Jahren sowie bei schwangeren und stillenden Frauen nicht mehr verwendet werden. Das hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments heute in Brüssel entschieden.

    Schön ist es eh nicht

    Das silberfarbene Dentalamalgam ist nach wie vor ein weit verbreitetes Zahnfüllmittel. Die Verwendung geht nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung jedoch zurück, weil Patienten auch aus ästhetischen Gründen immer häufiger zu Kunststofffüllungen greifen.

    Gesund auch nicht

    Ursprünglich hatte das EU-Parlament ein komplettes Verbot von Quecksilber in der Zahnmedizin anvisiert. Die Mitgliedstaaten waren aber gegen eine komplette Verbannung des giftigen Stoffes aus den Praxen. Der nun beschlossene Kompromiss, der zuvor zwischen den EU-Mitgliedstaaten und dem Parlament ausgehandelt worden war, muss im März noch formal vom Parlament angenommen werden.

    Bereits 2013 hatten sich die 28 EU-Mitgliedstaaten der sogenannten Minimata-Konvention angeschlossen, nach der die Nutzung von Quecksilber so weit wie möglich minimiert werden soll.