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"Es gibt ein großes Eskalationsrisiko" | BR24

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"Es gibt ein großes Eskalationsrisiko"

Ein Vergeltungsschlag in Syrien, massive Drohungen gegen Nordkorea. US-Präsident Trump hat erstmals außenpolitisch reagiert. Im Interview mit der Bayern2-radioWelt vermisst SPD-Fraktionsvize Rolf Mützenich eine klare Strategie.

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Der SPD-Fraktionsvize forderte im Interview Trump zu einer Erläuterung der Strategie auf:

"Anfang letzter Woche war Assad noch ein Partner, dann wurde er dazu bestimmt, nicht mehr Teil einer Lösung zu sein."

Mützenich hofft, dass der amerikanische Außenminister Tillerson Klarheit schafft, wenn er heute (10. April) die Außenminister der G7-Staaten trifft und morgen nach Moskau reist.

"Außenminister Gabriel hat es ja gestern noch einmal öffentlich kundgetan, dass er verlangt, dass die USA gegenüber ihren Partnern diese Gesamtstrategie erläutert."

Lösung nur mit China

Die politische Lage, so Mützenich im Interview mit dem BR, spitze sich auch hinsichtlich der Drohungen gegenüber Nordkorea zu: "Ich glaube, es gibt ein großes Eskalationsrisiko in diesen Tagen. Dem muss man sich letztlich auch stellen."

Das Problem Nordkorea könne nur zusammen mit China gelöst werden. Es könne nur eine diplomatische Lösung geben. "Die neue US-Administration muss überlegen, ob sie diese Chance am Anfang ihrer Regierungszeit nutzt, denn dann ist es auch nur möglich."