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Erster digitaler Girls und Boys Day im BR.

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    Erster digitaler Girls und Boys Day im BR

    Virtuell die Arbeit beim Bayerischen Rundfunk erleben - das soll auf dem diesjährigen Girls und Boys Day möglich sein. Jugendlichen können online die Arbeit verschiedener Berufsfelder kennenlernen. Das Ziel: Rollenklischees überwinden.

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    Von
    • Laura Grun
    • Julia Brestrich

    Den Alltag einer Regionalkorrespondentin in Ansbach miterleben oder einen Film drehen lernen - alles virtuell. Der diesjährige Girls und Boys Day im Bayerischen Rundfunk findet ausschließlich online statt. An dem bundesweiten Aktionstag beteiligen sich verschiedene Abteilungen und auch die Redaktionen von Hörfunk, Fernsehen und Online, etwa das Studio Franken.

    Mit Workshops Einblick in verschiedene Berufsfelder

    Neben der journalistischen Arbeit lernen die Jugendlichen auch die kaufmännischen Berufe, wie zum Beispiel den Kaufmann für audiovisuelle Medien oder den Veranstaltungskaufmann kennen. Geplant sind sechs verschiedene Workshops. Neben dem Miterleben soll auch praktisch ausprobiert werden - zum Beispiel wie das Drehen eines Fernsehbeitrags funktioniert. Auch das Programmieren von Computerspielen steht als Workshop auf dem Plan. Ziel des bundesweiten Aktionstags ist es, Rollenklischees im Berufsleben zu überwinden. In diesem Jahr werden etwa 90 Jugendliche ab 15 Jahren erwartet.

    Aktionstag in ganz Deutschland

    Der Girls Day fördert seit 2001 das Interesse des weiblichen Nachwuchses in Berufen, in denen Frauen noch weitestgehend unterrepräsentiert sind. Zum Beispiel in der Naturwissenschaft, der IT, der Technik oder dem Handwerk. Etwa 1,9 Million junge Frauen haben bisher am Girls Day teilgenommen. 2010 kam das Äquivalent für Jungs dazu, der Boys Day. Denn in einigen Berufen herrscht Männermangel.

    Weshalb der Girls und Boys Day wichtig ist

    Junge Frauen verfügen in Deutschland über eine besonders gute Schulbildung. Trotzdem gibt es immer noch Ausbildungsberufe und Studienfächer, in denen wenige Frauen zu finden sind. Mögliche Gründe hierfür können unter anderem gesellschaftliche Normvorstellungen, traditionelle Rollenbilder und verbreitete Geschlechterklischees sein.

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