| BR24

 
 

Bild

Der Mond am Nachthimmel.
© Sylvia Bentele Fotografie

Autoren

BR24 Redaktion
© Sylvia Bentele Fotografie

Der Mond am Nachthimmel.

Russland will mit der Mondmission dort anknüpfen, wo die Sowjetunion vor Jahrzehnten aufgehört hat: Nach technischen Pannen hatte Moskau in den 1970er Jahren seine Pläne für eine Mondlandung auf Eis gelegt. Nun also soll die Monderforschung neu durchstarten und ab 2031 Menschen auf den Mond bringen. 2032 soll den Plänen zufolge die zweite Besatzung auf dem Mond landen und ein spezielles Fahrzeug für Exkursionen künftiger Kosmonauten mitbringen.

Flüge vom Mond aus ins All

Russland will sich zudem an dem US-Projekt einer Raumstation beteiligen, die um den Mond kreisen soll. 2034 könne der Bau beginnen, hieß es in dem Dokument der russischen Raumfahrtbehörde. Vom Mond aus sollen Flüge tiefer ins All möglich sein, so die Hoffnung. Für den Bau einer solchen Station entwickle sein Land Schwerlastraketen, hatte Roskosmoschef Dmitri Rogosin vor kurzem erklärt.

Zusammenarbeit mit China, USA und Europa

Russland will mit der Mondmission an die Ergebnisse anknüpfen, bei denen die Sowjetunion vor Jahrzehnten aufgehört hatte: Nach der Pause in der Mondforschung seit den 70er Jahren setzen die Russen bei der Erforschung des Mondes jetzt auf eine Zusammenarbeit mit den USA, Europa und China.