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Ersatzteil fehlt: Posse um Regierungsflieger geht weiter | BR24

© BR/Janina Lückoff

Entwicklungsminister Gerd Müller in Afrika, auf einer Kakaoplantage in Cote d'Ivoire

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    Ersatzteil fehlt: Posse um Regierungsflieger geht weiter

    Entwicklungsminister Gerd Müller muss weiter am Boden bleiben. Zwar sind inzwischen Mechaniker in Malawi eingetroffen, um den kaputten Regierungsflieger zu reparieren. Das Ersatzteil hängt in Südafrika fest.

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    Der in Afrika ausgefallene Regierungsflieger bleibt weiter am Boden. Das Flugzeug von Entwicklungsminister Müller konnte wegen eines defekten Druckventils in Malawi nicht starten. Deshalb flog Müller per Linienflug in Sambias Hauptstadt Lusaka. Dort betonte er, wie wichtig Sambia für den Frieden in der Region sei, sprach aber auch das Thema "gute Regierungsführung" an.

    Dank der kaputten Maschine kam nun Sambia in den Genuss, den deutschen Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) länger als geplant willkommen zu heißen. Der Namibia-Besuch soll nun zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. "Verschoben ist nicht aufgehoben" - die Reise nach Namibia werde nachgeholt, kommentierte Müller die Flugzeugpanne.

    Mechaniker und Ersatzteil finden nicht zusammen - Minister wartet

    Inzwischen sind Mechaniker in Malawi eingetroffen, um die Maschine zu reparieren. Allein das Ersatzteil fehlt. Das in Deutschland auf den Weg geschickte Ersatzteil blieb jedoch in Johannesburg hängen. Wann Entwicklungsminister Gerd Müller nach Deutschland zurückkehrt, ist deshalb weiterhin unklar.

    Auch Kanzlerin blieb schon auf dem Boden

    Entwicklungsminister Müller ist nicht das erste Opfer einer Flugzeugpanne. Ende November hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ihren Flug zum G20-Gipfel in Buenos Aires wegen eines technischen Defekts am Kanzler-Airbus "Konrad Adenauer" unterbrechen müssen.

    Für Müller steht nach dem Hin und Her fest: In Zukunft müssten neben der Flugbereitschaft der Bundeswehr schon in der Planung alternative Reisemöglichkeiten berücksichtigt werden.