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Erneut zehntausende Schüler bei Klimaschutz-Demonstrationen | BR24

© dpa/pa/Bodo Schackow

Zehntausende Schüler bei Klimaschutz-Demonstrationen

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    Erneut zehntausende Schüler bei Klimaschutz-Demonstrationen

    Unter dem Motto "Fridays for Future" sind auch an diesem Freitag wieder zehntausende Schüler in ganz Deutschland für besseren Klimaschutz auf die Straße gegangen. Am Montag hatte die Bewegung erstmals konkrete Forderungen zum Klimaschutz vorgelegt.

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    Zehntausende Schüler haben sich am Freitag erneut in zahlreichen deutschen Städten an Kundgebungen der Initiative Fridays for Future beteiligt. Wie Koordinatorin Luisa Neubauer im Internetdienst Twitter mitteilte, demonstrierten rund 35.000 Menschen für mehr Klimaschutz - Schülerinnen und Schüler "mit etlichen Wissenschaftler*innen, Unternehmen, Eltern und Arbeitnehmer*innen im Rücken".

    "Tanzdemo" in Berlin für schnellen Kohleausstieg

    Allein in Berlin unterstützten demnach rund 1.500 Menschen bei einer "Tanzdemo" Forderungen nach einem schnellen Kohleausstieg und der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Weitere Kundgebungen gab es der Bewegung zufolge in rund hundert anderen deutschen Städten und Gemeinden - darunter auch viele kleinere Orte - und in 71 weiteren Ländern weltweit.

    Schüler legen konkrete Forderungen vor

    Anfang der Woche hatte die Klimaschutzbewegung für Deutschland erstmals einen konkreten Forderungskatalog vorgelegt. Darin verlangen die Schüler eine Steuer auf alle Treibhausgasemissionen, den Ausstieg aus der Kohleenergie bis 2030 und eine Verringerung der Emissionen im Energiesektor bis 2035 auf "Netto-Null".

    Bereits bis Ende 2019 sollen ein Viertel der Kohlekraftwerke abgeschaltet und Subventionen für fossile Energieträger beendet werden.