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Erdogan geht gegen Springer-Chef in zweite Instanz | BR24

© pa/dpa/Jutrczenka/EPA

Axel-Springer -Chef Mathias Döpfner und Recep Tayyip Erdogan

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    Erdogan geht gegen Springer-Chef in zweite Instanz

    Der Rechtsstreit zwischen dem türkischen Präsident Recep Tayyip Erdogan und Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner geht in die nächste Runde. Erdogan werde Beschwerde einlegen und damit in die zweite Instanz gehen, sagte sein Anwalt Ralf Höcker Reuters.

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    "Wir gehen in die sofortige Beschwerde zum Oberlandesgericht Köln" Erdogans Anwalt

    Erdogan war am Dienstag mit einem Antrag auf einstweilige Verfügung gegen Döpfner gescheitert. Das Landgericht Köln begründete seine Entscheidung mit dem im Grundgesetz gewährleisteten Recht auf freie Meinungsäußerung.

    "Laut gelacht"

    Döpfner hatte sich mit dem Satiriker Jan Böhmermann solidarisiert, der im ZDF ein Schmähgedicht über Erdogan vorgetragen hatte. Der Springer-Chef stärkte in einem offenen Brief Böhmermann den Rücken und verteidigte die Kunst- und Satirefreiheit. "Ich finde Ihr Gedicht gelungen. Ich habe laut gelacht", schrieb Döpfner im April. Böhmermann hatte Erdogan in einem Schmähgedicht in Vulgärsprache beleidigt, um nach eigenen Worten die Grenzen dessen aufzuzeigen, was in Deutschland als Satire erlaubt sei und was nicht.