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Erdogan-Anwalt treibt Streit gegen Springer-Chef Döpfner weiter | BR24

© dpa/pa/Jutrczenka/EPA

Springer-Chef Döpfner (l), türkischer Präsident Erdogan

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    Erdogan-Anwalt treibt Streit gegen Springer-Chef Döpfner weiter

    Der Rechtsstreit zwischen dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und Springer-Chef Mathias Döpfner geht weiter: Erdogan legte laut Gericht über seinen Anwalt beim Kölner Landgericht Beschwerde gegen einen zuvor gefällten Beschluss ein.

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    Das Landgericht Köln hatte am 11. Mai einen Antrag Erdogans auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Vorstandschef des Medienhauses Axel Springer zurückgewiesen. Döpfners Äußerungen seien durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt.

    Unterstützung von Jan Böhmermann

    Döpfner hatte in einem offenen Brief an den in der Kritik stehenden Satiriker Jan Böhmermann erklärt: "Ich möchte mich, Herr Böhmermann, vorsichtshalber allen Ihren Formulierungen und Schmähungen inhaltlich voll und ganz anschließen und sie mir in jeder juristischen Form zu eigen machen."

    Böhmermann hatte Ende März in seiner Show "Neo Magazin Royale" ein als Satire angekündigtes Schmähgedicht über Erdogan vorgetragen.

    Das Gericht prüft nach Angaben einer Sprecherin nun, ob es "der Beschwerde abhelfe", also seine vorherige Entscheidung gegebenenfalls ändere. Treffe das Landgericht keine solche Abhilfe-Entscheidung, werde es die Beschwerde dem Oberlandesgericht Köln weiterleiten.