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Entwischte Kobra in Herne: Feuerwehr durchkämmt Wohnhäuser | BR24

© dpa/Collin Bleck

NRW, Herne: Entwischte Monokelkobra auf Handyfoto eines Hausbewohners vom 28.08.2019.

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    Entwischte Kobra in Herne: Feuerwehr durchkämmt Wohnhäuser

    Das Drama um eine hochgiftige Kobra in einem Herner Mietshaus dauert an: Seit Tagen wird sie gesucht, 30 Menschen mussten aus Sicherheitsgründen ihre Wohnungen verlassen und dürfen nicht zurück. Im Notfall folgt eine drastische Maßnahme.

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    Bei der Suche nach einer hochgiftigen Schlange in Herne durchsuchen Feuerwehrleute weiterhin akribisch die evakuierten Wohnhäuser. "Sie haben beim Durchkämmen der einzelnen Räume vom Keller bis zum Dach gute Fortschritte gemacht - allerdings ohne die Schlange zu finden", sagte ein Stadtsprecher am Donnerstag. Parallel bereite man weitere Maßnahmen vor, die flüchtige Monokelkobra mit einer geschätzten Länge von mindestens 1,40 Meter zu fangen. So sollen auch Köder ausgelegt werden, um die Schlange zu locken. "Wir tun alles, was möglich ist."

    Gas als letzte Möglichkeit

    Bleibe die Suche auch in den nächsten Tagen ohne Erfolg, müsse als letztmögliche Option das Haus begast werden. Dabei würde das Haus in Folie verpackt und 24 Stunden lang mit Gas vollgepumpt. Vorsorglich habe sich die entsprechende Fachfirma bereits ein Bild von der Lage gemacht, sagte der Sprecher weiter. "Wir hoffen aber weiter, das Tier zu finden", sagte der Stadtsprecher.

    Schlangenhalter bestreitet Besitz der Kobra

    Die Schlange, eine hochgiftige Monokelkobra war am Sonntag im Treppenhaus eines der vier miteinander verbundenen Häuser von einer Bewohnerin entdeckt worden. Die Stadt vermutet, dass die Kobra aus der Wohnung eines Mieters stammt, in der dieser rund 20 Giftschlangen hielt. Ihm wurde die Haltung der Schlangen mittlerweile untersagt. Der Mann hatte nach Angaben der Stadt Herne bestritten, dass die Kobra aus seinen Beständen stammt.

    Schlange vermutlich noch im Wohnhaus

    Das Mehrfamilienhaus und drei weitere damit verbundene Häuser wurden aus Sicherheitsgründen am Sonntag evakuiert. Die 30 Bewohner der Häuser mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Stadt hält es für wahrscheinlich, dass sich das gefährliche Tier noch in einem der Häuser befindet.