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Entwicklungsminister Müller: "Kein Euro in korrupte Kanäle"

Eine Investitionspartnerschaft mit Afrika gehört zu den Zielen des G20 Gipfels in Hamburg. Entwicklungsminister Gerd Müller nennt dafür klare Bedingungen, dazu gehört: "Kein Euro in korrupte Kanäle", sagte Müller im Dossier Politik von Bayern 2

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Die Korruptionsbekämpfung gehört zu den Bedingungen der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer für die angestrebte Investitionspartnerschaft mit Afrika.

"Die Afrikaner müssen verstehen, dass sie hier eigene Anstrengungen unternehmen müssen, das ist die Voraussetzung für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit." Gerd Müller, Entwicklungsminister, CSU

Weitere Forderungen der G20 sind: Menschenrechte, Gleichberechtigung und Vertragssicherheit. Bisher gibt es laut Müller nur sechs Staaten, die dazu bereit sind.

Afrika ist Hauptverlierer der Globalisierung

Verständnis äußerte der Entwicklungsminister für friedliche Proteste von Globalisierungsgegnern. Müller räumt ein, dass es im Moment „sehr unfair und ungerecht“ zugehe in der Welt; Afrika sei der Haupt-Verlierer. Vom Gipfel müsse daher eine Botschaft für Frieden und Gerechtigkeit ausgehen. Gerd Müller ist überzeugt: "Globalisierung kann man gerecht gestalten."