Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt
Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt

Entwicklungsminister Müller fordert mehr Anerkennung für Afrika | BR24

Video nicht mehr verfügbar

Dieses Video konnte leider nicht geladen werden, da es nicht mehr verfügbar ist.

Weitere Information zur Verweildauer

© BR

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) reist acht Tage durch Afrika. Sein Ziel: Die Entwicklung auf dem Kontinent fördern, und damit auch zugleich die Fluchtursachen zu bekämpfen.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Entwicklungsminister Müller fordert mehr Anerkennung für Afrika

Entwicklungshilfeminister Müller macht sich morgen wieder auf den Weg nach Afrika. Sieben Länder will er dort besuchen und seinen "Marshallplan" weiterbringen. Worum es ihm dabei geht, erklärt Müller in der BR-Rundschau.

Per Mail sharen

Hilfe zur Selbsthilfe - das einzige Mittel für Entwicklungshilfeminister Gerd Müller, die Probleme auf dem afrikanischen Kontinent zu lösen und so auch die andauernde Migration zu stoppen. Denn die Flüchtlinge, die sich täglich auf den Weg nach Europa machen, werden nicht weniger.

"Europa muss Afrika ernst nehmen"

Morgen reist der CSU-Minister Müller wieder nach Afrika. Sieben Länder, unter anderen Eritrea, Äthiopien und Mosambik, will er dort besuchen und mit ihnen über seinen "Marshallplan für Afrika" sprechen. Europa soll demnach auf dem Kontinent investieren, aber auch Afrika muss laut Müller mehr leisten.

In der Rundschau im BR-Fernsehen forderte Müller, die Rahmenbedingungen für europäische Investitionen auf dem afrikanischen Kontinent zu verbessern. Und er forderte, Afrika ernst zu nehmen. So müsse Europa afrikanische Produkte "wirklich" auf seinen Märkten zulassen. Für junge Menschen in Afrika entstünden so neue Zukunftsperspektiven.

Über sechs Millionen Afrikaner auf der Flucht

Das UN-Flüchtlingshilfswerk geht davon aus, dass in Afrika inzwischen über sechs Millionen Menschen auf der Flucht sind. Besonders betroffen ist der Osten des Kontinents. Besonders betroffen ist der Osten des Kontinents. Immer wieder kommt es hier zu bewaffneten Konflikten wie im Südsudan – oder zu Hungersnöten wie in Somalia.

Getrieben von Gewalt, Hunger oder Perspektivlosigkeit wagen immer mehr die gefährliche Reise nach Europa. Viele zahlen dafür einen hohen Preis. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration sind allein in diesem Jahr mindestens 1.500 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken – so viele wie noch nie zuvor.

Mehr zum Thema
  • Müller fordert Afrika-Kommissar der EU
  • Grenzstadt Ceuta: EU-Außenposten in Afrika
Sendung

Rundschau

Autoren
  • BR24 Redaktion
  • Jannik Pentz
Schlagwörter