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Einsatzleiter der Eichmann-Entführung gestorben | BR24

© (c) epa-Bildfunk

Rafi Eitan (✝) leitete die israelische Geheimdienst-Truppe, die Adolf Eichmann im Jahr 1960 aus Argentinien entführte.

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    Einsatzleiter der Eichmann-Entführung gestorben

    Er war Chef der israelischen Geheimdienst-Truppe, die den deutschen Kriegsverbrecher Adolf Eichmann im Jahr 1960 aus Argentinien entführte. Nun ist Rafi Eitan im Alter von 92 Jahren in Tel Aviv gestorben.

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    Der Chef der israelischen Geheimdienst-Truppe, die den Organisator der nationalsozialistischen Judenvernichtung, Adolf Eichmann, im Jahr 1960 aus Argentinien entführte, ist tot. Der einstige Mossad-Agent Rafi Eitan starb am Samstag nach Angaben eines Krankenhauses in Tel Aviv, in dem er zuletzt behandelt worden war. Er wurde 92 Jahre alt.

    Eichmann wurde 1962 in Israel zum Tode verurteilt und hingerichtet

    Der einstige SS-Obersturmbannführer Eichmann war ab 1939 im Reichssicherheitshauptamt mit verantwortlich für die Deportation der europäischen Juden in die NS-Vernichtungslager. Nach dem Krieg gelang dem Protokollführer der Wannseekonferenz die Flucht aus einem US-Gefangenenlager. Er wurde – nach der Entführung durch das Geheimdienstkommando unter Eitans Leitung – 1962 in Israel zum Tode verurteilt und hingerichtet. Die Entführung hatte erhebliche diplomatische Verwicklungen zwischen Argentinien und Israel ausgelöst.

    Netanjahu würdigt Eitan als "Helden"

    Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu würdigte Rafi Eitan als "einen der Helden des Geheimdienstes des Staates Israel", der sich in zahlreichen Fällen um die Sicherheit des Landes verdient gemacht habe. "Wir betrauern sein Ableben", hieß es in einer Erklärung des Ministerpräsidenten.